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Papierlos Güter transportieren

EU schafft für Grundlage für eFTI

Vernetzung, Digitalisierung, Lkw, digitale Transformation Foto: stock.adobe.com/kamonrat

In Brüssel tut sich was in Sachen elektronische Güterverkehrsinformationen (eFTI). Ein Gesetz schafft Rahmen für Bürokratie-Abbau.

Das Europäische Parlament, die Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission haben sich auf einen Vorschlag für die elektronischen Güterverkehrsinformationen (eFTI) verständigt. Ziel des neuen Gesetzes ist es, die Digitalisierung im Transportsektor voranzutreiben. Dazu soll eine Plattform entstehen, auf der Unternehmen und Behörden Informationen über den Straßenverkehr digital austauschen können.

Digitalisierung des Güterverkehrs

„Wir haben die Grundlagen für die Digitalisierung des Güterverkehrs in Europa gelegt. Die Verwendung elektronischer Dokumente wird erheblich dazu beitragen, Bürokratie abzubauen und die Verwaltungsverfahren sowohl für die Behörden als auch für unsere Unternehmen zu vereinfachen ", sagt Andor Deli, Mitglied des Europaparlaments.

Die Verordnung soll Anfang des Jahres 2020 verabschiedet werden und den rechtlichen Rahmen für das elektronische System zum Datenaustausch bilden. Technische Details des eFTI-Systems, die eine Umsetzung der Anforderungen im Unternehmen definieren, sollen parallel durch weitere Rechtsakte festgelegt werden.

EU-Staaten unterschiedlich aufgestellt

Bislang besteht ein großes Problem darin, dass die Behörden in den EU-Staaten die Nachweise in elektronischer Form in unterschiedlich großem Maße akzeptieren. „Dieser Deal bietet Lösungen, die den stetig wachsenden Warenverkehr in der EU effizienter und zuverlässiger machen. Durch die Modernisierung des EU-Verkehrs stellen wir uns nicht nur den Herausforderungen des Sektors, sondern verbessern auch das Funktionieren des Binnenmarkts “, erklärt Deli.

DSLV gestaltet eFTI mit

Das bestätigt auch der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik, der Mitglied des Digital Transport and Logistics Forum (DTLF) der Europäischen Kommission (DTLF) ist, welches die technischen Spezifikationen des Systems zum Austausch von Frachtdaten erarbeitet. Eine wesentliche Hürde für die digitale Vernetzung der Logistik besteht laut DSLV vor allem in der Anforderung, die gesammelten Daten mit Dritten zu teilen, um somit eine engere Kooperation zwischen den Gliedern von Lieferketten durch höhere Transparenz zu ermöglichen. Hierfür wolle die Europäische Kommission den Datenaustausch durch einheitliche Schnittstellen, Datenformate und die Nutzung einer Single-Sign-On-Plattform fördern, erklärt Tim Schneider, Leiter Prozesse/Standards und Digitalisierung beim DSLV.

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