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Paketdrohne nach Juist

DHL zieht Bilanz

Foto: Nikolai Wolff

20 Flüge hat die Paketdrohne von DHL bereits zwischen dem Festland und der Nordseeinsel Juist bisher absolviert. Der Logistiker zieht positive Bilanz, wie die Zeitung Stuttgarter Nachrichten meldet.

19.11.2014 Markus Bauer

Alle Flüge seien störungsfrei verlaufen. Andrej Busch, DHL-Paketchef für Deutschland und Europa gab demnach an, die Drohne habe auch bei Dunkelheit, Regen und Nebel funktioniert und die Medikamente zuverlässig an ihr Ziel transportiert, die Seehund-Apotheke auf Juist. "Dort, wo normale Flugzeuge nicht starten oder landen können, kann der Paketkopter noch fliegen", so Busch. "Wir werden das Thema weitertreiben." Noch, so die Zeitung, gebe es jedoch keine Angaben zu Wirtschaftlichkeit und Kosten. Einen Regelbetrieb außerhalb dieser Versuchsflüge sehe DHL daher noch nicht vor. Allerdings könne die Drohne bei den Arznei-Flügen über die Nordsee ihre Stärken demonstrieren. "Der Paketkopter wird bei Hindernissen wie Bergen und Wasser interessant, wenn dahinter Menschen versorgt werden müssen", sagt Busch.

Testflüge seit September

Die Drohne ist bereits seit September im Einsatz. Partner von DHL sind dabei die Hochschule RWTH Aachen und das Unternehmen Microdrones. Auf den zwölf Kilometern vom Festland bis Juist fliegt die Drohne laut DHL komplett autonom. In keiner Phase sei das Eingreifen eines Piloten erforderlich. Dennoch werde der Paketkopter aus Sicherheitsgründen von einer mobilen Bodenstation in Norddeich überwacht, um jederzeit eingreifen zu können. Die Bodenstation stehe zudem in ständigem Kontakt zur Flugsicherung.

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