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Omnibus-Reifen von Continental

Dritte Generation

Omnibusreifen von Continental Foto: Andreas Wolf 5 Bilder

Omnibus-Reifen: Mit einer neuen Familie an Busreifen und einem Luftdruck-Kontrollsystem will Continental den wirtschaftlichen Erfolg der Kunden unterstützen.

09.10.2013 Andreas Wolf

Geht es nach Continental, wird sich bei Nutzfahrzeugreifen ein Trend immer mehr durchsetzen: Die Entwicklung wird hin zum einsatzbedingten Spezialisten gehen. Nach den neuen Lenk­achs-, Antriebs- und Trailer-Reifenbaureihen bringt der Hersteller seine ­Omnibus-Reifen der sogenannten dritten Generation auf den Markt. Eine zunehmende Nachfrage nach individuellen Busreifen für die ­jeweiligen Segmente verspricht sich Conti angesichts zunehmender Urbanisierung, wachsenden ökologischen Bewusstseins und gestie­genen Mobilitätsansprüchen.

Das Hauptaugenmerk bei der neuen Bus-Reifenfamilie soll auf weiter gesenkten Fuhrparkkosten liegen. Drei neue Baureihen werden das Segment des Personentransports abdecken: Conti Coach, Conti City Plus und Conti Urban.

Coach HA3 für die Langstrecke

Langstrecke und hohe Geschwindigkeiten sind das Metier des Coach HA3 in den Dimensionen 295/80 R 22,5 und 315/80 R 22,5. Er besteht aus einer optimierten Karkasse der sogenannten ­Generation 2 zusammen mit einem neuen Busreifenkontur-Gürtel. Ziel der Entwicklung sei der bestmöglichste Kompromiss zwischen Sicherheit, Fahrkomfort und geringem Rollwiderstand mit einer gleichmäßigen Druckverteilung in der Bodenaufstandsfläche gewesen. Von Letzterer verspricht sich Conti eine höhere Laufleistung.

Das Profil bildet an den Schultern eine geschlossene und in der Mitte eine offene dreidimensionale Struktur mit vier Längsrillen. Die durchgängigen Längsrillen sollen in Zusammenspiel mit feinen Grifflamellen für eine effektive Übertragung der Brems- und ­Lenkkräfte sorgen. Zudem verspricht sich ­Conti eine weitere Verbesserung des Rollwiderstands bei gleich­zeitig reduziertem Abrollgeräusch.

City Plus HA3 für Überlandlinie und Reiseverkehr

Für den kombinierten Einsatz unter der Woche auf Überlandlinie und am Wochenende im Reiseverkehr ist der City Plus HA3 in der Dimension 295/80 R 22,5 mit M+S-Kennung gedacht. Das Multitalent des City Plus geht laut Continental
auf ein neu gestaltetes Profil zurück. Längsrillen sollen Nassverhalten und Handling bestmöglich sicherstellen, dreidimensionale Lamellen für den entsprechenden Griff sorgen.

Dem Einsatz im Regionalverkehr trägt eine neue Laufflächen-Gummimischung Rechnung. Zudem hat der Hersteller den Lastindex erhöht. Eine Maßnahme, die sich bei steigenden Leergewichten in Zeiten von Euro 6 sicher auszahlt.

Urban HA3 für Stadteinsätze

Urban HA3 heißt der Spezialist für den Einsatz innerhalb der Stadt.  Mit häufigem Bordsteinkontakt, unterschiedlichen Fahrbahnoberflächen und Stop-and-go-Betrieb soll er besonders gut zurechtkommen. Der Urban HA3 ist mit einer höheren Stahlkordeldichte und verstärkten Seitenwänden aus vierlagigen Dreiecksgürteln ausgestattet.

Eine neue Laufflächenmischung und ein weiterentwickeltes Profil sollen Spurhalte-Eigenschaften, Nassverhalten und Abrollgeräusch verbessern. Continental bietet den Urban HA3 in den Dimensionen 275/70 R 22,5 und 315/60 R 22,5 mit M+S-Kennzeichnung an.

Urban Scandinavia für Nordeuropa

Für Einsätze in nordeuropäischen Ländern fächert sich das Angebot im Urban ­Scandinavia nochmals auf. Er ist als Antriebs­achsreifen HD3 oder für die Rundumbereifung als HA3 jeweils in den Dimensionen 275/70 R 22,5 zu haben. Herbert Mensching, Leiter Marketing und Vertrieb: "Der Flottenbetreiber wählt die für ihn hinsichtlich Wintertauglichkeit passende Lösung aus dem Omnibusreifen-Portfolio und hat zudem den Vorteil von speziell für den Personentransport entwickelten Reifen."

Damit Kraftstoffverbräuche und Reifenkosten im Fuhrpark nicht aus dem Ruder laufen, bietet der Hersteller das Reifenluftdruck-Kon­trollsystem Conti-Pressure-Check an. In einer kleinen Gummihalterung, die auf der Innenseite des Reifens klebt, sitzt ein etwa zwei Zentimeter großer Sensor mit einer Batterie, die etwa sechs Jahre halten soll. Zur Überwachung von Reifenluftdruck und -temperatur sendet der Sensor die erfassten Daten per Funk in Echtzeit an einen am Fahrzeugrahmen montierten Empfänger. Er übermittelt die Werte an ein Display im Fahrerhaus.

Weichen die erfassten Werte von den vorgegebenen Referenzwerten ab, warnt das Reifenluftdruck-Kontrollsystem den Fahrer. "Mehr als 90 Prozent aller Reifenpannen geht laut Untersuchungen ein schleichender Druckverlust voraus. Sie lassen sich mit Conti-Pressure-Check zuverlässig vermeiden", argumentiert Herbert Mensching.

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