News von DAF Trucks

E-Lkw und Online-Funktion

Foto: DAF Trucks

Zum neuen Jahr führt DAF Trucks eine neue Funktion in der DAF Connect Flottenmanagementplattform ein. Außerdem vermeldet der Hersteller, dass die in Tests fahrenden CF Electric mittlerweile über 150.000 Kilometer zurückgelegt haben.

In Praxistests bei verschiedenen Kunden hat der Elektro-Lkw CF Electric mittlerweile über 150.000 Kilometer abgespult, das vermeldet der niederländische Lkw-Bauer DAF Trucks. Laut der Angaben des Herstellers laufen insgesamt sechs Einheiten des batterieelektrischen CF in der Erprobung, die erste Auslieferung liegt aktuell schon über ein Jahr zurück. In der Zwischenzeit hat DAF Trucks auch eine Version an den Start gebracht, die über eine neue Software-Generation und ein neues Armaturenbrett verfügt und intern als "Phase 2" bezeichnet wird.

In den ersten Wochen haben die Kunden – darunter Jumbo, Simon Loos und Tinie Manders Transport aus den Niederlanden und die Rhenus Gruppe aus Deutschland – den CF Electric laut DAF Trucks nur sehr vorsichtig genutzt und seine Reichweite von 100 Kilometern nicht vollständig ausgeschöpft. Aktuell aber spulen die 210 kW und 2.000 Nm starken E-Lkw pro Tag bis zu 250 Kilometer ab. Laut Richard Zink, Vorstandsmitglied und verantwortlich für Marketing & Sales, geht es für die Kunden darum, die Fahrten mit dem CF Electric geschickt zu planen: "Die Möglichkeit, die Batterien schnell aufzuladen – die mit der richtigen Ausrüstung in knapp über 30 Minuten vollständig aufgeladen sind – bedeutet, dass bei Bedarf zusätzliche Kilometer schnell zur Verfügung stehen."

Erste Erfahrungen von Tinie Manders und Rhenus

Sascha Hähnke, Geschäftsführer Rhenus Transport, berichtet von anfänglichen Schwierigkeiten bei den Ladevorgängen, nach denen die CF Electric jetzt aber sehr stabil und zuverlässig fahren. "Wir haben uns bewusst für die beiden DAF CF Electric entschieden, weil die vollelektrischen Sattelzugmaschinen ohne große Schwierigkeiten in den Container-Verteilerverkehr integriert werden können", so Hähnke. Eveline Manders, Co-Director von Tinie Manders Transport, berichtet davon, dass die Planung und das Fahren eines elektrischen Lkw eine andere Denkweise erfordern. Um den Lkw optimal zu nutzen, sei es wichtig, dass man die Batterien während des Be- und Entladens aufladen kann. Allein der im Dienste von Tinie Manders stehende CF Electric hat bereits 30.000 Kilometer auf der Uhr, er ist hier auf kurzen Fahrten in der Region Eindhoven sieben Tage die Woche von sechs Uhr morgens bis Mitternacht im Einsatz.

Gemeinsam mit dem Kooperationspartner VDL Groep wird DAF Trucks neben den CF Electric-Sattelzugmaschinen schon bald auch vier dreiachsige CF Electric-Müllabfuhrfahrzeuge in die Erprobung bei Kunden entlassen. Die 4x2-Zugmaschinen wiederum werden in die Kleinserie gehen. "Wir haben jetzt den Punkt erreicht, an dem wir beginnen können, den CF Electric in begrenzter Anzahl zu verkaufen", erklärte Zink schon Ende des vergangenen Jahres. Angedacht ist demnach die Fertigung von ein paar Dutzend Sattelzugmaschinen pro Jahr. So könne man in der Produktion eine hohe Qualität gewährleisten und gleichzeitig das Wartungsnetzwerk Schritt für Schritt aufbauen. "Die CF Electric-Sattelzugmaschine ist jetzt für Kunden in den Niederlanden, Belgien und Nordrhein-Westfalen, Deutschland erhältlich. Abhängig von der lokalen Batterieladeinfrastruktur und den Kundendienstmöglichkeiten wird der Verkauf in anderen Teilen Europas in Betracht gezogen", so Zink.

Schnelle Hilfe bei Lenk- und Ruhezeiten

Neben den Neuigkeiten in Bezug auf den Elektro-Lkw CF Electric kündigt DAF Trucks für 2020 auch eine neue Funktion in der DAF Connect Flottenmanagementplattform an. Mit der "Remote Tacho Download"-App sollen Transportunternehmer den Speicher von Fahrerkarten und Fahrtenschreibern online und in Echtzeit auslesen, speichern und analysieren können.

"Der Transportunternehmer behält sowohl seine Fahrzeuge als auch seine Fahrer im Auge, um sicherzustellen, dass die Lenk- und Ruhezeiten eingehalten werden. Bei Bedarf kann er sofort eingreifen", erklärt Jorg Wijnands, DAF Connect Manager Marketing. Dies böte Unternehmern eine größere Transparenz, eine indirekte Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit und die Minimierung des Risikos von Geldbußen.

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