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Neuaufnahme in die Logistics Hall of Fame

Prof. Rolf Schnellecke wird das 34. Mitglied

Foto: Lars Landmann

Prof. Rolf Schnellecke zieht als 34 Mitglied in die Logistics Hall of Fame ein. Geehrt wird er als "Outsourcing-Taktgeber" und Innovator der Automobillogistik.

Der langjährige Chef und heutige Aufsichtsratsvorsitzende der Wolfsburger Schnellecke Group wurde aus 25 Kandidaten aus acht Nationen in die internationale Ruhmeshalle der Logistik gewählt. Offiziell aufgenommen wird Schnellecke am 5. Dezember anlässlich des jährlichen Logistics Hall of Fame Gala-Empfangs des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Berlin.

Laut Anita Würmser, geschäftsführende Jury-Vorsitzende der Logistics Hall of Fame, könne Schnellecke für sich in Anspruch nehmen, die Automobillogistik über die Grenzen seines Unternehmens hinaus maßgeblich beeinflusst und weiterentwickelt zu haben. „Seine frühen Ansätze, die reinen Transport- und Lagerprozesse um zusätzliche Wertschöpfung anzureichern und als Outsourcingpartner Dienstleistungen sowie Produktionstätigkeiten anzubieten, sind visionär und hatten bahnbrechenden Einfluss auf die Automobillogistik“, heißt es in der Jury-Begründung.

Der Werdegang Schnelleckes: 1944 in Wolfsburg geboren, wächst er in der kleinen Spedition auf, die durch den frühen Tod des Vaters von Mutter Margarete geführt wird. Er studiert Rechts- und Wirtschaftswissenschaften und macht Karriere in der Verwaltung und Landespolitik; unter anderem ist er 16 Jahre lang Oberstadtdirektor beziehungsweise Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg. Parallel dazu gründet Schnellecke 1967 gemeinsam mit der Mutter im Alter von 22 Jahren die M. Schnellecke KG. Als Gesellschafter und später Aufsichtsratsvorsitzender bestimmt er die strategische Ausrichtung des Unternehmens und entwickelt die Schnellecke-Gruppe zum internationalen Logistikdienstleister mit fast 20.000 Mitarbeiter an über 60 Standorten. Neben der Transportlogistik mit Zwischenwerksverkehren, Gebietsspedition, Milkruns, JIT- und JIS-Transporten ist Schnellecke für zahlreiche OEMs und Zulieferer in der Verpackungs- und Versorgungslogistik von Werken, der Sequenzierung von Teilen und Baugruppen und bei Modulmontagen tätig. Die Versorgungslogistik von Automobilwerken mit Zulieferteilen und Modulen reicht von der Lagerbewirtschaftung und Materialflusssteuerung über die Kommissionierung und Sequenzierung bis hin zur Materialversorgung der Produktionslinien.

„Rolf Schnellecke hat mit der Value Added-Logistik absolutes Neuland in der Speditionsbranche betreten und mit großem Weitblick ein erfolgreiches Geschäftsmodell entwickelt, das eine ganze Branche geprägt hat. Es wäre für die Automobilindustrie heute unvorstellbar, ohne diese Logistikdienstleistungen auszukommen“, begründet Anita Würmser die Entscheidung der internationalen Expertenjury.

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