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Nach Anteilsverkauf durch TUI

Kühne stockt Anteile bei Hapag-Lloyd auf

Containerschiff Hapag-Lloyd Foto: Hapag-Lloyd

Klaus-Michael Kühne hat den Anteil der Kühne Holding an der Hapag-Lloyd von 14,1 auf 17,15 Prozent erhöht. Der Mehrheitseigner des Schweizer Logistikdienstleisters Kühne + Nagel will damit das Unternehmen stärken und „in die Spitzengruppe der internationalen Containerlinien-Reedereien“ positionieren.

13.07.2017 Ilona Jüngst


Nach Angaben von Kühne + Nagel ist die Kühne Holding seit 2008 über ihre Tochtergesellschaft Kühne Maritime an der Reederei beteiligt. Die Aufstockung der Anteile war demnach durch den Anteilsverkauf des Touristikkonzerns TUI möglich, der seine Anteile in Höhe von 7,9 Prozent veräußerte. Wer die restlichen Anteile gekauft hat, ist nicht bekannt. Zu den größten Aktionären von Hapag-Lloyd gehören neben Kühne und der Stadt Hamburg die Eigner der Containerreedereien CSAV aus Chile und UASC aus Arabien.

"Die fortschreitende Konsolidierung in der Schifffahrt bietet Hapag-Lloyd neue Wachstumsperspektiven und stärkt deren Position unter den bedeutendsten Reedereien der Welt", sagt Karl Gernandt, Präsident  der Kühne Holding. "Wir betrachten uns als langfristiger Investor, der dafür eintritt, die Zukunft von Hapag-Lloyd erfolgreich zu gestalten."


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