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Messerückblick Autopromotec

Nutzfahrzeuge im Fokus

Messe, Autopromotec 2017, Pressekonferenz Foto: Carsten Lange

Die Veranstalter sind mehr als zufrieden: Die 27. Ausgabe der Fachmesse Autopromotec hat alle Rekorde gebrochen. Besucher konnten einen Blick in die Werkstatt der Zukunft werfen.

14.10.2017 Carsten Lange

Die Zahlen sprechen für sich: Mehr als 113.600 Fachbesucher kamen zur Autopromotec, der alle zwei Jahre stattfindenden Fachmesse für Werkstattausrüstung und Aftermarket in Bologna. Das waren 9.600 Besucher mehr als bei der Messe zuvor. Rund 1.650 Aussteller, davon rund 40 Prozent aus dem Ausland, zeigten in 14 Hallen und fünf Außenbereichen ihre Produkte und informierten über ihre Dienstleistungen. "Erklärtes Ziel der Messe ist es gewesen, Unternehmen die besten Voraussetzungen zu geben, um sich dem Publikum zu präsentieren", sagte der Verkaufsleiter der Messe, Emanuele Vicentini, gegenüber Werkstatt aktuell. Vor allem der Zuwachs der ausländischen Aussteller sei sehr erfreulich. Vicentini spielte damit auch auf die mehr als 100 deutschen Aussteller an.

Messe, Autopromotec 2017, Pressekonferenz Foto: Carsten Lange
Zwei, die für die Autopromotec verantwortlich sind: Verkaufsleiter Emanuele Vicentini (l.) und Messedirektor Renzo Servadei.

"Industrial Vehicle Service" stand im Mittelpunkt

Nutzfahrzeugwerkstätten beziehungsweise der "Industrial Vehicle Service" standen auf der Messe stark im Mittelpunkt. Ein exklusiver Leitfaden listete alle Aussteller mit Schwerpunkt Nutzfahrzeuge auf, zudem waren diese über ein spezielles Logo leicht zu identifizieren. Auch zahlreiche Veranstaltungen rund um die Transportwelt rückten die Nutzfahrzeugbranche in den Mittelpunkt. "Wir freuen uns über die namhaften Unternehmen, die hier ausstellen. Der Nutzfahrzeugbereich wird sicherlich auch auf der nächsten Autopromotec eine große Rolle spielen", sagte Messedirektor Renzo Servadei. Bereits zu besichtigen war auf der Messe die Zukunft der Werkstätten.

Mit der "Officina 4.0" konnten die Besucher an einer 30-minütigen virtuellen Reise teilnehmen und dabei zumindest erahnen, wie Werkstätten künftig arbeiten, welche Technologien verfügbar sein werden und auch, wie Fachleute in den Werkstätten arbeiten werden. Die Tour machte deutlich, wie sich die gesamten Prozesse ändern werden, angefangen bei einer Störung im Fahrzeug, der Werkstattbuchung direkt vom Auto aus, der Auswahl der erforderlichen Ersatzteile bis hin zur eigentlichen Reparatur und der anschließenden Zahlung per Smartphone. Eine Schlüsselrolle spielt dabei einerseits das Fahrzeug, das vernetzt ist und seine Betriebsdaten und seinen Status eigenständig in die Werkstatt überträgt. Andererseits aber auch die Werkstatt selbst, deren Ausrüstung angepasst wird und deren Mitarbeiter sich entsprechend weiterbilden müssen, um auch künftig die Anforderungen der Kunden zu bedienen.

Messe, Autopromotec 2017, Pressekonferenz Foto: Carsten Lange
In einer 30-minütigen virtuellen Reise konnten die Besucher einen Blick in die Zukunft der Werkstätten werfen. Im Mittelpunkt standen die Prozesse, die sich ändern werden.

Vernetzte Werkstatt führt zu besseren Ergebnissen

Letztlich, so die optimistische Botschaft der "Officina 4.0", führt eine vernetzte Werkstatt zu besseren Prozessen und Ergebnissen. Auf die Zukunftsvision angesprochen, sagte Emanuele Vicentini: "Wir haben uns auf die zentralen Prozesse konzentriert. Manches kann anders werden, als wir es dargestellt haben, aber das Internet der Dinge kommt sicher auch für Fahrzeuge und Werkstätten. Wir wollten dazu ein starkes Signal senden." Das, so die einhellige Meinung der Betrachter, ist der Messe gelungen.

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