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Mehr Tempo bei Digitalisierung

DVF fordert realistischere Klimaziele

Grüne Umwelg, Baum, Lkw, CO2, Klima Foto: Fotolia, JISIGN

Das Deutsche Verkehrsforum (DVF) fordert realistischere Klimaziele bis 2030 und mehr Tempo bei der Digitalisierung.

31.08.2018 Ralf Lanzinger

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer empfing das Präsidium des Deutschen Verkehrsforums (DVF) zu einem Meinungsaustausch. Hierbei ging es hauptsächlich um die Modernisierung, Nachhaltigkeit und Digitalisierung des Mobilitätssektors.

DVF-Präsidiumsvorsitzender Dr. Jörg Mosolf betonte das Bekenntnis des Mobilitätssektors zu einem modernen und klimafreundlichen Verkehrssystem, sagte aber auch: "Ich mahne alle Akteure an, realistische und ehrliche Einschätzungen bei den Klimazielen anzusetzen. Innovationen und ihre Etablierung am Markt benötigen Zeit. 40 Prozent weniger CO2 bis 2030 allein im Verkehrssektor sind mehr als ambitioniert."

Digitalisierung und Klimaschutz

Um künftig mehr beim Klimaschutz zu erreichen, sei ein Bündel an Maßnahmen erforderlich, betonte Mosolf. "Unter anderem brauchen wir mehr Tempo bei der Digitalisierung im Verkehr. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für Klimaschutz. Zudem forderte Mosolf, bei Digitalisierung und Automatisierung müsse Deutschland Vorreiter sein. Zudem gelte es, die Verkehrswege zu modernisieren sowie neue Mobilitätsdienste zuzulassen.

Nach Ansicht des DVF muss die Straße vom Lkw-Verkehr entlastet und auf Binnenschiff sowie Schiene umgelenkt werden. Ebenso brauche es von Bund und Ländern mehr Anreize für die Forschung bei alternativen Kraftstoffen und Antrieben für Schienen-, Straßen-, Luft- und Wasserfahrzeuge. Ebenso seien eine Harmonisierung der (Lade)-Infrastruktur und bessere Voraussetzungen für den kombinierten Verkehr notwendig."Auch wir als Branche müssen noch mehr tun", betonte Mosolf.

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