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MAN-Tag mit Pabst

MAN schenkt exklusives Fahrertraining

MAN und PABST: eine starke Partnerschaft. Foto: Fotodesign-Schremmel 9 Bilder

Gute Beziehungen wollen gepflegt werden – in der Liebe als auch bei der Arbeit. Pabst und MAN haben diesen Grundsatz zum Anlass genommen, den Fahrern des Transportunternehmens aus Gochsheim einen ganz besonderen Tag zu schenken.

26.01.2018 Julian Hoffmann

Allein diese Dimensionen: Vor dem kleinen Langenaltheimer Offroadpark im beschaulichen Altmühltal glänzen 25 in Reih und Glied aufgefahrene MAN TGX mit der Sonne um die Wette. Ein paar Meter weiter, nur einmal um die Ecke geparkt, warten 20 Kipper auf TGS-Basis auf ihre Besatzung. Eine Schwerlastzugmaschine mit dem 15,2 Liter und 640 PS starken D3876-Reihensechszylinder, ein vierachsiges Großkranfahrzeug, ein Holzzug und die Promotion-Lkw von FC Bayern und TSV 1860 München runden das Bild ab. Keine Frage: Um die langjährige Partnerschaft mit dem Transportunternehmen Pabst zu feiern, kleckert MAN nicht, der Münchner Traditionshersteller klotzt.

MAN und PABST: eine starke Partnerschaft. Foto: Fotodesign-Schremmel
Vor der Onroad-Session gehen die Instruktoren die Strecke noch einmal mit den Fahrern durch.

Wertschätzung der Fahrer steht heute an erster Stelle

Die gut 70 Berufskraftfahrer werden nach ihrer Ankunft und einer kleinen Stärkung gleich zu den Lkw geführt. In zwei Gruppen starten sie auf die Testfahrten. Eine gut 70 Kilometer lange Runde, die mit engen Kurven und knackigen Steigungen versehen ist, gilt es während der Onroad-Sektion zu bewältigen. Im abgesteckten Offroad-Parcours müssen sich die Fernverkehrsfahrer dann im Langenaltheimer Schiefer beweisen. Die Vorfreude ist groß, auch weil plötzlich Jan Plieninger von BFS mit seinem allradgetriebenen Truck-Trial-MAN um die Ecke biegt. Auf seinem Beifahrersitz dürfen die Teilnehmer für Taxifahrten der ganz besonderen Art Platz nehmen. Holger Mandel, MAN-Vertriebschef für Deutschland, hat es sich nicht nehmen lassen, persönlich vorbeizuschauen – und ist von der guten Stimmung angetan. "Die Fahrer sind ein kostbares Gut – das sieht Pabst so und das sehen wir so. Dieses gemeinsame Event soll die Höchstleistung würdigen, die die Fahrer jeden Tag erbringen", erklärt er.

Hans Pabst, Geschäftsführer von Pabst Transport, nickt zustimmend. "Der Respekt, die Wertschätzung und die Anerkennung des Berufskraftfahrers stehen heute für uns im Mittelpunkt. Der Fahrer ist die wichtigste Person im gesamten Logistikprozess." 100 Sattelzugmaschinen hat Pabst in jüngster Vergangenheit bei MAN geordert – und alle sind sie üppig ausgestattet. Er sei selbst im Lkw aufgewachsen, saß schon mit acht Jahren auf dem Beifahrersitz, erzählt Pabst. "Wer am Fahrer oder am Fahrzeug spart, spart an der falschen Stelle." Mario Becherer, Fuhrparkleiter des Transportunternehmens, zeigt sich begeistert: "Was MAN hier auf die Beine gestellt hat, ist etwas ganz Besonderes. Die Wertschätzung für das Unternehmen und seine Fahrer ist wirklich erfahrbar." Schon nach der Onroad-Sektion geben die Fahrer Michael Indinger, Franz Zerle und Josef Lechner von MAN ausführlich Feedback. Roland Schuler (55), seit 26 Jahren Fahrer bei Pabst und seit zehn Jahren Mitglied im MAN-Club, erzählt stolz, dass er am Steuer des F90 24.372 angefangen hat. "Mit einem modernen TGX 18.500 ist das nicht vergleichbar. Auf der Testrunde bin ich den Sattelzug mit 28 Litern gefahren. Das Auto ist ausgereift, einfach super."

MAN und PABST: eine starke Partnerschaft. Foto: Julian Hoffmann
Taxifahrt der besonderen Art: Wer sich traute, durfte auf dem Beifahrersitz im Trial-Truck durchs Gelände pflügen.

"Allein hätte ich mich nicht auf den Offroad-Kurs getraut"

Das neue 12+2-Konzern-Getriebe und die große Windschutzscheibe werden ebenfalls gelobt. Nach dem Mittagessen aber wartet erst das wahre Highlight auf die muntere Gruppe: Viele Fahrer waren noch nie mit dem Lkw im Gelände unterwegs, die 6x4- und 8x4-Kipper werden entsprechend zügig geentert. Zunächst erklärt ein Instruktor die korrekte Bedienung und die richtige Fahrweise durch das Gelände, dann wird der Parcours auf eigene Faust bewältigt. In den Fahrerkabinen machen sich strahlende Gesichter breit. Bei den besonders steilen Hangfahrten wird ungläubig mit dem Kopf geschüttelt. Andreas Draht (55), seit 23 Jahren Fahrer bei Pabst, bringt es auf den Punkt: "Ganz ehrlich: Allein hätte ich mich nicht auf den Offroad-Kurs getraut. Aber die Lkw sind wirklich gutmütig und lassen sich entspannt bedienen."

Der seit 2013 für Pabst fahrende Slawa Lautenschleger (50) ist nach der Taxifahrt auf dem Beifahrersitz von Jan Plieninger völlig fassungslos. "Ich dachte, ich kann gut fahren. Aber was Jan da anstellt, das ist verrückt. Einfach der Wahnsinn. Eine Erfahrung fürs Leben." Während sich die Sonne gen Horizont neigt, sitzen die Fahrer bei einem Feierabendbier in der eigens hergerichteten Festhalle und tauschen sich über ihre Eindrücke aus. Bei rockiger Livemusik dürfen sie ihre Frauen begrüßen und sich am Grill bedienen. Glücklich lassen sie den Abend ausklingen – und sind sich dabei einig: Diesen Tag werden sie so bald nicht vergessen.

Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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