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Luft- und Seefracht stehen unter Druck

Panalpina: Weniger Gewinn trotz mehr Volumen

Foto: Panalpina

Der Logistikdienstleister Panalpina hat 2016 in der Luftfracht das höchste Transportvolumen seit 2007 verzeichnet. Die Brutto-Gewinnmarge ist allerdings unter Druck.

03.03.2017 Carsten Nallinger

Für den Transport- und Logistikkonzern Panalpina ist das Geschäftsjahr 2016 zwiespältig verlaufen. Auf der einen Seite verzeichneten die Schweizer das höchste Transportvolumen in der Luftfracht seit dem Jahr 2007. Auf der anderen Seite gerieten die Brutto-Gewinnmargen in der Luft- und Seefracht im gleichen Zeitraum unter Druck. Das wiederum schlägt sich negativ im Ergebnis nieder. Bereinigt um die Restrukturierungskosten in Höhe von 28 Millionen Schweizer Franken, belief sich der Ebit auf 109,9 Millionen Schweizer Franken. Das entspricht einem Minus von 6,3 Prozent im Vergleich zu 2015.  Der Konzerngewinn lag 2016 bei 80,2 Millionen Franken und damit 9,1 Prozent unter dem Vorjahr.

"Viel tiefere Volumen aus dem Öl- und Gassektor hatten zur Folge, dass wir diesen Teil unseres Geschäfts im ersten Halbjahr restrukturieren mussten. In der zweiten Jahreshälfte führten der Kollaps von Hanjin und eine sehr ausgeprägte Peak Season zu Kapazitätsengpässen und stark ansteigenden Frachtraten, was unsere Margen unter Druck setzte", erklärt Stefan Karlen, Vorstandsvorsitzender von Panalpina.

Der Jahresbeginn 2017 sieht kaum besser aus. Laut Karlen sind die Erträge im Januar und Februar weiter unter Druck geblieben. Er erwartet daher, dass das erste Quartal hinter dem Vorjahresquartal zurückbleiben wird. "Obwohl 2017 mit großen politischen und makroökonomischen Unsicherheiten verbunden sein wird, halten wir an unseren langfristigen Zielen fest und sind überzeugt, dass wir die Kosten stabil halten und so das Geschäft für Volumenwachstum positionieren können", sagt Karlen. Panalpina erwarte, dass die Luft- und Seefrachtmärkte 2017 um zwei Prozent wachsen.

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