Scania startet Platooning-Offensive

Spediteure Acotral und Ahola testen

Foto: Scania

Scania setzt verstärkt auf die Erprobung elektronisch gekoppelter Lkw: In Kooperation mit den Transportunternehmen Acotral aus Spanien und Ahola aus Finnland testet der Lkw-Hersteller sogenannte Lkw-Platoons.

In Spanien setzt der Großtransporteur Acotral im Rahmen eines Pilotversuchs ab sofort auf zwei Lkw-Konvois mit je drei Scania R 450. Auf den Strecken Ribarroja-Getafe und Valladolid-Getafe legen die Sattelzüge jeweils 350 beziehungsweise 200 Kilometer zurück.

Bis Ende April sollen eigens dafür ausgebildete Fahrer die im Verbund fahrenden Lastwagen testen, danach wird auf Grundlage der eingefahrenen Ergebnisse der Einsatz zusätzlicher Lkw-Platoons auf weiteren Routen überdacht.

Teilautonome Lkw-Züge auf nordischen Straßen

Auch mit dem finnischen Transporteur Ahola arbeitet Scania in Sachen Lkw-Platooning zusammen: Die beiden Partner möchten teilautonome Lkw-Züge einführen und neue Verkehrstechnologien entwickeln. Ahola hat die Absicht, Platooning-Formationen mit drei oder mehr Lkw zu erproben.

Obwohl nur der Fahrer im ersten Lkw den Verbund steuert und die nachfolgenden Sattelzüge autonom folgen, werden während der Tests alle Lkw mit Fahrern besetzt bleiben. "Für uns ist es wichtig, die Arbeitssituation unserer Fahrer mit Hilfe neuer Technologien zu verbessern", so Hans Ahola, CEO von Ahola Transport.

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