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Lastenfahrräder

Evolution des Postrads

Deutsche Post DHL Foto: Deutsche Post DHL

Die Deutsche Post testet in Stuttgart zwei Lastenfahrräder mit austauschbaren Containerboxen für eine umweltfreundlichere Paketzustellung.

19.10.2017 Johannes Roller

Welche Stadt wäre für diesen Feldversuch besser geeignet als das feinstaubgeplagte und grün regierte Stuttgart: Bei der Paketzustellung im Hospitalviertel testet die Deutsche Post DHL Group ab sofort den Einsatz von Lastenfahrrädern mit Containerboxen, sogenannte „DHL-Cubicycles“. In der Transportbox können bis zu 125 Kilogramm und damit mehr Sendungen befördert werden als mit den herkömmlichen Lastenrädern der Post. Ziel dieses Konzepts, das das Unternehmen jetzt erstmals in der regulären Paketzustellung in Deutschland erprobt, ist die schnellere Zustellung von Sendungen im Innenstadtbereich. Zudem sollen Lastenräder dazu beitragen, die Verkehrssituation in Städten zu entspannen und die Emissionen auf der letzten Meile zu reduzieren. Die zwei Stuttgarter DHL-Cubicycles sollen nun zwei herkömmliche Zustellfahrzeuge mit Verbrennungsmotor ersetzen und jährlich über 16 Tonnen Kohlenstoffdioxid einsparen.

Ein Elektromotor unterstützt den Zusteller

Das DHL-Cubicycle wurde vom schwedischen Hersteller Velove gemeinsam mit DHL Express entwickelt. Für eine höhere Geschwindigkeit und zusätzlichen Antrieb bei Steigungen, die es in Stuttgart ja reichlich gibt, sorgen eine elektrische Pedalunterstützung und ein 250-Watt-Elektromotor. DHL Express testet die Cubicycles außerdem im niederländischen Utrecht und in Frankfurt.

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