Krone verdoppelt Produktionskapazität

Dry Liner stark nachgefragt

Foto: Krone

Der Trailerhersteller Krone vermeldet eine stark zunehmende Nachfrage nach dem hauseigenen Trockenfrachtkoffer Dry Liner. Diese sei so hoch, dass die Produktion am Standort Herzlake jetzt seine Kapazitäten verdoppelt hat.

Krone hat aufgrund der großen Nachfrage nach dem Trockfracht-Kofferauflieger Dry Liner jetzt zwei neue Produktionslinien am Standort Herzlake in Betrieb genommen. Dies ermögliche eine Umsetzung zahlreicher Ausstattungsvarianten. Der Trailerhersteller rechne durch die Produktionserweiterung mit einem möglichen Produktionsvolumen von mehr als 180 Fahrzeugen pro Woche. Investitionsvolumen für die Standorterweiterung: 1,3 Millionen Euro.

Foto: Krone
Eine der beiden neuen Dry Liner-Fertigungslinien von Krone in Herzlake: die Montagelinie „STG“ (Stahl-Glattwand).

Montagelinien entsprechen Dry-Liner-Varianten

Nach Angaben von Krone wurden die Montagelinien den zwei Basisvarianten des Krone Dry Liner angepasst. In der Montagelinie STG entstehe die Variante mit Stahl-Glattwänden mit einem geplanten Output von 100 Einheiten pro Woche. In der Montagelinie STP entstehe die Variante mit Plywood-Seitenwäden. Diese Montagelinie ist laut Krone auf 84 Einheiten pro Woche ausgelegt. Möglich sei aber auch die Montage von Fahrzeugen mit Kunststoff-Leichtbau-Seitenwänden und/oder Sandwichpaneelen. Der hohe Variantenreichtum des Fahrzeugs lasse so unterschiedliche Einsätze zu, vom Stückguttransport, über KEP-Dienstleistungen (Kurier, Express, Paket) hin zu Umzugs- und Möbellogistik und Textillogistik. Für besonders diebstahlgefährdete Güter wie Zigaretten, Elektronik und Parfüm bietet Krone zudem die Variante Dry Liner STG mit seinem doppelwandigen Stapleranfahrschutz und den verzinkten Stahl-Glattwandkassetten an. Mit dem Dry Liner SDK LI steht laut Hersteller zudem eine Variante für temperaturempfindliche Waren wie Lacke und Farben zur Verfügung.

Krone automatisiert die Dry-Liner-Produktion

Zur kommissionierten Linienversorgung setzt Krone ein fahrerloses Transportsystem (FTS) ein, das wesentliche Aufgaben der Materialversorgung direkt in der Montage übernimmt. Ebenfalls automatisiert: Die Vormontage der Dachvarianten GFK und ISO erfolgt jetzt über einen automatisierten Klebetisch. Zudem wurde die Kapazität der automatisierten Seitenwandfertigung durch einen weiteren Klebetisch verdoppelt.

Nach Angaben von Sascha Kwiecinski, Werksleiter in Herzlake stehen die neuen Montagelinien im Zeichen von Arbeitsergonomie, Arbeitssicherheit und Effizienzsteigerung. „Das zeigt sich zum Beispiel an der neuen Krone Schraubtechnik, die sich durch akku-betriebene Schrauber und eine gezielte Schraubfallauslegung auszeichnet“, erklärt Kwiecinski. „Bereits im Vorfeld wurde das gesamte Produktprogramm grundlegend überarbeitet, um die Qualität weiter zu erhöhen und den Kundennutzen weiter zu steigern. Im Rahmen der umfangreichen Automation wurden zudem zahlreiche Roboterfertigungsanlagen implementiert.“

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