Krone-Umsatz 2020/2021 2,2 Milliarden Euro trotz Corona

Foto: Stefan Schöning Fotodesign

Die Krone-Gruppe blickt auf das Geschäftsjahr 2020/2021 zurück. Trotz Corona konnte das Unternehmen seinen Umsatz auf 2,2 Milliarden Euro steigern.

Nach eigenen Angaben erwirtschaftete der Nutzfahrzeughersteller vom 01.08.2020 bis 31.07.2021 einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro. Damit liege dieser über dem Vorjahresniveau, das nach eigenen Angaben bei 1,9 Milliarden Euro lag. 75 Prozent des Umsatzes wurden dabei im Export erzielt, die restlichen 25 Prozent seien in Deutschland generiert worden.

Der Umsatz der Krone-Gruppe wird in den Konzernbereichen Landtechnik und Nutzfahrzeuge erwirtschaftet. In letzterem Segment lag dieser nach Angaben des Unternehmens bei 1.374 Millionen Euro – ein Plus von 17,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch in der Landtechnik konnte Krone zulegen. Der Umsatz lag hier bei 813,5 Millionen Euro und damit bei 11,1 Prozent gegenüber den Zeitraum 2019/2020. Auch das Konzernergebnis vor Ertragsteuern stieg von 42,0 Millionen Euro in 2019/2020 auf aktuell 95,9 Millionen Euro. Die Konzern-Umsatzrendite vor Steuern lag somit bei 4,4 Prozent (Vorjahr 2,2 Prozent).

Bilanzsumme und Eigenkapital stiegen, Investitionen wurden zurückgeschraubt

Die Bilanzsumme stieg 2020/2021 von 1.333,6 Millionen Euro im Vorjahr auf 1.476,8 Millionen Euro. Dem gegenüber stand nach eigenen Angaben ein Investitionsvolumen von 45,4 Millionen. Hier hielt sich Krone im Vergleich zu Vorjahr etwas zurück, denn 2019/2022 lag dieses noch bei 60,2 Millionen Euro. Der Bestand an liquiden Mitteln stieg laut Unternehmen um 132,1 Mio. Euro auf 337,0 Mio. Euro. Dieser gegenüber standen Abschreibungen in Höhe von 38,9 Millionen Euro.

Eine maßgebliche Erhöhung konnte Krone beim Eigenkapital erzielen. Aufgrund des erzielten Konzernergebnisses stieg dieses zum Bilanzstichtag von 588,7 Millionen Euro auf 645,3 Millionen. Euro. Entsprechend blieb die Eigenkapitalquote der Krone-Gruppe mit 43,7Prozent stabil im Vergleich zum Vorjahr (44,1 Prozent in 2019/2020)

Das mittel- und langfristige Fremdkapital ist von 426,4 Mio. Euro auf 500,5 Mio. Euro gestiegen. Dem Konzern steht mittel- und langfristiges Kapital von 1.146,2 Mio. Euro (Vorjahr 1.015,5 Mio. Euro) zur Verfügung. Darin enthalten: das Anlagevermögen, das gesamte Vorratsvermögen sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Mitarbeiterzahlen bei Krone blieben weitestgehend stabil

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren insgesamt 5.438 Mitarbeitende in über 15 Ländern beschäftigt. Hier konnte die Krone Gruppe trotz pandemischer Lage leicht zulegen (Vorjahr 5.375). Im Konzernbereich Nutzfahrzeuge waren weltweit 2.924 (Vorjahr 2.948) beschäftigt. In der Landtechnik standen 2.195 (Vorjahr 2.163) und in der Holding 319 (Vorjahr 264) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Lohn und Brot. Dass es an Nachwuchs fehlt, ist in der gesamten Branche kein Geheimnis. Entsprechend ging die Anzahl der Azubis von 293 in 2019/2020 auf 266 im zurückliegenden Geschäftsjahr zurück.

Um seine Mitarbeiter während der Pandemie zu schützen und den Betrieb aufrecht zu erhalten, führte Krone nach eigenen Angaben bis dato 25 Impfaktionen an den verschiedenen Unternehmensstandorten durch bei der mehr als 8.300 Impfdosen verabreicht wurden. Diese wurden laut Krone jedoch nicht nur an Mitarbeiter verimpft, sondern auch an Familienangehörige und an die Beschäftigten von benachbarten Firmen. Hier nahm Krone für präventive Maßnahmen, Impfstoff und für die Installation eines eigenen Impfzentrums rund 2 Millionen Euro in die Hand. Die Kosten durch Corona beliefen nach Angaben von Bernard Krone, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Bernard Krone Holding auf Rund 10 Millionen Euro.

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„Die Krone Teams agierten an allen Standorten, diszipliniert und haben uns damit gezeigt, dass sie mit einer außerordentlichen Loyalität zum Unternehmen Krone stehen. So konnten wir uns erneut als innovativer Hersteller positionieren und in beiden Geschäftsfeldern unsere Marktanteile festigen“, erklärt Bernard Krone, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Bernard Krone Holding.

Krone will Wachstumskurs 2022/2023 fortschreiben

"Gerade auch vor dem Hintergrund der Pandemie und der damit verbundenen Unsicherheiten ist der erreichte Umsatz in Höhe von 2,2 Mrd. Euro bemerkenswert“, findet Krone und bedankt sich explizit bei seinen Mitarbeitern. „Die Krone Teams agierten an allen Standorten, diszipliniert und haben uns damit gezeigt, dass sie mit einer außerordentlichen Loyalität zum Unternehmen Krone stehen. So konnten wir uns erneut als innovativer Hersteller positionieren und in beiden Geschäftsfeldern unsere Marktanteile festigen“, erklärt der Vorsitzende. Ein Baustein des Erfolgs sei sicherlich auch die Kundennähe, die Krone auch in der Pandemie verfolgt habe. „Diese Strategie werden wir im laufenden Geschäftsjahr konsequent fortsetzen, deshalb bin ich optimistisch, dass wir unsere Umsätze weiter steigern können. Denn nicht zuletzt hat uns Corona sehr deutlich aufgezeigt, dass die Bereiche Landwirtschaft und Transport für eine funktionierende Gesellschaft schlichtweg unverzichtbar sind".

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