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Kombi-Operateur erzielt Sendungszuwachs

Rastatt wirft Hupac nicht aus der Bahn

Busto Arsizio: HUPAC Foto: Gabriele Putzu

Die siebenwöchige Sperrung der Rheintalstrecke infolge einer Baustellenhavarie hat den Schweizer Kombi-Operateur Hupac nicht aus der Bahn geworfen.

02.02.2018 Matthias Rathmann

Trotz der gravierenden Beeinträchtigungen auf der wichtigsten Nord-Süd-Achse im Spätsommer beziehungsweise Frühherbst gelang es dem Intermodal-Dienstleister Hupac, die Zahl der 2017 transportierten Sendungen zu steigern. Wie das Unternehmen aus Chiasso am Donnerstag berichtete, stieg die Zahl der beförderten Einheiten um 3,5 Prozent auf 763.000.

Sperrung der Rheintalbahn kostet rund 30.000 Sendungen

Ohne die Vollsperrung der Rheintalstrecke hätte das Unternehmen demnach rund 30.000 Sendungen mehr bewegen können. Das höchste Aufkommen erzielte der Kombi-Operateur mit 468.329 Sendungen im alpenquerenden Verkehr über die Schweiz. Durch Österreich und Frankreich liefen im alpenquerenden Verkehr dagegen nur 36.878 und 3.686 Auflieger, Container und Wechselbrücken.

Hupac mit wöchentlich 300 Zügen auf Rheintalstrecke

Auf der Rheintalstrecke betreibt Hupac nach eigenen Angaben wöchentlich etwa 300 Züge. Nicht mal ein Drittel davon konnte während der Streckensperrung umgeleitet werden. Doch richtete das Unternehmen zusätzliche Züge mit anderen Leitungswegen ein und überbrückte die Unfallstelle teilweise mit der Rheinschifffahrt. "So konnten Lösungen für rund 50 Prozent der Transporte angeboten werden", bilanziert der Dienstleister.

Um auf solche Störungen künftig besser reagieren zu können, würden mit den Bahnen neue Konzepte erarbeitet, teilt Hupac mit. Dazu gehörten "eine Diversifizierung der Leitungswege und ein flexiblerer Umgang mit den Störfaktoren durch Backup-Lösungen", heißt es. Hupac betreibt 110 Züge täglich, beschäftigt 450 Mitarbeiter und verfügt über 5.500 Wagenmodule.

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