Knorr-Bremse zieht Bilanz

Geplanter Umsatz 2020 erreicht

Foto: Knorr-Bremse

Corona geht auch am Jahresergebnis von Knorr-Bremse nicht spurlos vorbei. Dank zuletzt starker Auftragseingänge schauen die Münchener aber optimistisch in die Zukunft.

Der Bremssystemehersteller Knorr-Bremse hat das Corona-Jahr 2020 mit einem soliden Ergebnis abgeschlossen. Zwar lag der Gesamtumsatz des Technologieunternehmens nach Konzernangaben mit knapp 6,157 Milliarden Euro um 11,2 Prozent unter dem Jahr 2019. Der prognostizierte Umsatz von 5,9 bis 6,2 Milliarden Euro wurde damit aber erreicht.

Marge übertraf die Erwartungen von Knorr-Bremse

Die Ebitda-Marge, also der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, konnte den prognostizierten Margenkorridor von 16,5 bis 17,5 Prozent mit 18 Prozent sogar übertreffen. Im Jahr 2019 lag die Ebitda-Marge bei 19,2 Prozent. Das Ergebnis nach Steuern lag 2020 bei einem Plus von 532,2 Millionen Euro oder 8,6 Prozent des Umsatzes. Im Jahr 2019 waren noch 632 Millionen beziehungsweise 9,1 Prozent erreicht worden. Der Auftragseingang im Knorr-Bremse Konzern lag trotz der schwierigen Marktbedingungen bei knapp 6,442 Milliarden Euro und konnte somit das Niveau des Vorjahres nicht ganz erreichen. Grund zu Optimismus bot jedoch der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2020: Er erreichte nach Angaben von Knorr-Bremse mit 4,977 Milliarden Euro ein neues Rekordniveau (2019: 4,692 Milliarden).

Hoffnung auf eine Erholung im Jahr 2021 machte auch der Auftragsbestand im Nutzfahrzeugbereich von Knorr-Bremse zum Ende des vergangenen Jahres. Er lag nach Angaben des Münchner Konzerns zu diesem Zeitpunkt bei 1,269 Milliarden Euro und damit um 11,9 Prozent höher als zum Vergleichszeitpunkt 2019. Der Gesamtumsatz der Division Nutzfahrzeuge im Jahr 2020 konnte sich den globalen Trends jedoch nicht entziehen. Er sank um 14 Prozent von 3,280 auf 2,819 Milliarden Euro.

Markt in China erholte sich schneller

Auch die Ebitda-Marge gab um 1,9 Prozentpunkte nach und lag bei 13,5 Prozent. Die Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr 2020 war nach Angaben des Konzernvorstands nach einem starken Einbruch im zweiten Quartal jedoch von einer durchgängigen Markterholung geprägt. Während der chinesische Markt bereits im Sommer 2020 wieder anzog, kam es im vierten Quartal auch in Europa und Nordamerika zu einem deutlichen Anstieg der Geschäftstätigkeiten. Die Ebitda-Marge im vierten Quartal 2020 lag dann auch wieder bei 15,3 Prozent um somit 0,8 Prozentpunkte über dem Vergleichsquartal des Vorjahres.

Dr. Jan Mrosik, seit Beginn 2021 Vorstandsvorsitzender von Knorr-Bremse, zeigte sich auf der Jahrespressekonferenz in München zufrieden: „2020 war für Knorr-Bremse wie für alle Unternehmen stark durch die Corona-Pandemie geprägt. In diesem herausfordernden Jahr haben wir abermals das resiliente Geschäftsmodell von Knorr-Bremse unter Beweis gestellt: stärkeres Wachstum als der Markt und widerstandsfähige Profitabilität. Diese positive Entwicklung wollen wir 2021 fortsetzen.“

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