Knorr-Bremse will Haldex übernehmen

Der Deal ist geplatzt

Foto: Knorr-Bremse

Nach monatelangem Hin und Her ist eines sicher: Knorr-Bremse wird vorerst nicht der neue Eigentümer des Bremsenherstellers Haldex.

Der Münchner Technologiekonzern zieht sein Angebot eigenen Angaben zu Folge zurück und wird auch das Kartellfreigabeverfahren nicht weiter fortsetzen. Einer der Gründe war demnach die Entscheidung der schwedischen Börsenaufsicht, die Annahmefrist (26. September) für das Angebot seitens Knorr-Bremse nicht zu verlängern. 

Für den erfolgreichen Abschluss des Kartellfreigabeverfahrens sei zudem die Kooperation des Haldex Verwaltungsrates unabdingbar. Dieser habe seine Unterstützung überraschend zurückgezogen und stelle sich damit gegen den Mehrheitsbeschluss der außerordentlichen Haldex Hauptversammlung.

"Wir haben ein sehr attraktives Angebot unterbreitet und hatten überzeugende Argumente sowie hohe Zustimmung von den Aktionären", sagt Klaus Deller, Vorsitzender des Vorstands bei Knorr-Bremse. "Wir sind überzeugt, dass der geplante Zusammenschluss von Haldex und Knorr-Bremse im besten Sinne beider Unternehmen und der Aktionäre von Haldex gewesen wäre." Der Ansatz sei steht eine freundliche Übernahme gewesen. "All unsere Bemühungen, auf Haldex zuzugehen, wurden zurückgewiesen und der Verwaltungsrat blockiert alle Wege, um gemeinsam voranzugehen und eine neue treibende Kraft im Nutzfahrzeugsektor zu werden." Daher sei der konsequente Schritt, das Angebot zurückzuziehen. "Der Zusammenschluss von Haldex und Knorr-Bremse wäre unsere bevorzugte Option gewesen, die ausdrücklich von den Haldex Aktionären unterstützt wurde", sagt Deller weiter. Nun werde Knorr-Bremse andere Alternativen verfolgen. "Hinsichtlich unserer Beteiligung an Haldex werden wir als verantwortungsbewusster Aktionär auftreten und alle unsere Optionen im besten Interesse des Unternehmens und von Knorr-Bremse nutzen." Daher, so Knorr-Bremse, werde man die im Zuge des Angebotes angedienten Aktien nicht erwerben.  

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