Kerstner

E-Kühlung für Transporter

Foto: Kerstner

Kerstner hat mit der Kältemaschine Cooljet C106EA eine kompakte Unterflureinheit für leichte Transporter entwickelt.

Mit einer maximalen Kälteleistung von 1.398 Watt und einem Luftvolumenstrom von 478 Kubikmeter pro Stunde ist die Kerstner Kältemaschine Cooljet C106EA laut Hersteller für Frischdiensttransporte mit Ladungstemperaturen von zwanzig bis null Grad ausgelegt. Die Unterflureinheit mit 67 Zentimeter Länge, 44 Zentimeter Breite und 25 Zentimeter Höhe wird unterhalb des Laderaums verbaut, an der Stelle, an der das Ersatzrad untergebracht ist. Nach Angaben des Kühlspezialisten ist die Verdichter-Kondensator-Einheit nicht auf dem Dach, sondern unterhalb der Ladefläche verbaut. Dadurch bleiben die Fahrzeugsilhouette und der Luftwiderstand des Fahrzeugs unverändert, was laut der Lamberet-Tochter dem Kraftstoffverbrauch zu Gute kommt. Die Cooljet C106EA arbeite dabei emissionsfrei und eigne sich auch für den Einsatz in Elektro-Transportern.

Kerstner Cooljet C106EA: Volle Innenhöhe nutzbar

Laut Kerstner besteht die Unterflureinheit, aus einem elektrisch angetriebenen Kompressor, einem Kondensator sowie aus der in der Dachisolierung untergebrachten Kombi-Einheit aus Verdampfer und Lüfter. Vorteil laut Kerstner: durch die Integration in die Dachisolierung lasse sich die Laderaumhöhe ohne Einschränkung nutzen. Die Steuerung und Überwachung der Kühlmaschine erfolge über ein 2,8 Zoll großes Display. Um die Fahrzeugbatterie zu entlasten, lasse sich darüber eine Delay-Funktion ansteuern. Dies führt zu einem verzögerten Anlaufen der Kühlmaschine nach dem Motorstart Über eine CAN-Bus-Schnittstelle lassen sich bei Bedarf zudem zusätzliche Komponenten ansteuern, wie etwa ein Telematik-Modul

Geringer Wartungs- und Einbauaufwand

Die Stromversorgung erfolgt über die Lichtmaschine des Basisfahrzeugs, was laut Hersteller den Vorteil hat, dass die Anlange keine zusätzlichen Ausstattungen benötigt und der Motorbereich nicht umgebaut werden muss. Bürstenlose Elektromotoren und der Verzicht auf Antriebsriemen sollen zudem den Wartungsaufwand auf ein Minimum reduzieren. Optional erhältlich: Eine Standby-Funktion für den Betrieb am 230-Volt-Netz.

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