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Logistiker mit neuem Angebot

Trans-o-flex beliefert auch private Empfänger

Foto: Trans-o-flex

Der Logistik­dienstleister Trans-o-flex führt noch in diesem Monat den neuen Service „Zustellung an Privatadresse“ ein.

05.09.2018 Nicole de Jong

Bei dem Dienst „Zustellung an Privatadresse“ will der auf die Branchen Pharma, Kosmetik und Elektronik sowie andere hochwertige Güter spezialisierte Dienstleister die wachsende Nachfrage optimal bedienen. „Mit diesem B2C-Produkt schaffen wir eine Möglichkeit, die es uns erlaubt, die wachsende Nachfrage nach Privatzustellungen optimal bedienen zu können“, sagt Wolfgang P. Albeck, Vorsitzender der Trans-o-flex-Geschäftsführung.

Der Expressdienstleister habe immer mehr Sendungen für private Empfänger (2C) im System. Bislang könne er deren Besonderheiten jedoch planerisch nicht berücksichtigen, „weil wir nicht wissen, dass es sich um Sendungen für Privatkunden handelt“, erläutert Albeck. Deshalb gab der Vorsitzende der Trans-o-flex-­Geschäftsführung den Auftrag, den neuen Service Privatzustellung zu entwickeln. Es sei jedoch nicht das Ziel, ein weiterer Paketdienst für Privatempfänger am deutschen Markt zu werden.

Aber Trans-o-flex will für seine klassische Kundschaft, die immer mehr 2C-Sendungen hat, eine Lösung, die 100-prozentig funktio­niert und die dauerhaft tragbar ist für alle Seiten. „Für Versender, Empfänger und den Logistikpartner“, fügt Albeck hinzu. Das gelte gerade auch für die besonderen Dienstleistungen von Trans-o-flex. So sollen auch die aktive Temperaturführung oder die Expressdienste mit der Privatzustellung kombinierbar sein und so beispielsweise höchste Sicherheit für Patienten bei sensiblen Arzneimitteln ermöglichen.

Kosten sind kalkulierbar

Bei dem neuen Dienst „Zustellung an Privatadresse“ will der Dienstleister berücksichtigen, dass es keine festen Öffnungszeiten gibt, zu denen angeliefert werden kann, dass Privatempfänger oft gar nicht zu Hause sind, wenn der Zusteller klingelt, dass weniger Packstücke pro Adresse abgegeben werden und dass die Anfahrten oft länger sind. Diese Informationen sollen helfen, Sendungen für Privatkunden zu erkennen. Zudem sollen die Kosten, die mit diesen Bedingungen verknüpft sind, kein unkalkulierbares Risiko für den Versender darstellen.

Deshalb hat das Unternehmen ein einfaches Preismodell entwickelt, das die Mithilfe der Versender belohnt. Dabei werden Zuschläge mit den Kunden vereinbart. „Diese können künftig bereits bei der Datenübermittlung eine Sendung als Lieferung an eine Privatadresse kennzeichnen“, erläutert Albeck. Dann wird diese Sendung automatisch mit dem vereinbarten Betrag für Privatempfänger in Rechnung gestellt.

Zuschlag für Privatzustellung

Dieser Preis wird laut Albeck immer niedriger sein, als wenn eine Sendung an eine Privat­adresse nicht als Privatzustellung gekennzeichnet wird. Wenn der Fahrer erkennt, dass er an eine Privatadresse zustellt, die nicht als solche gekennzeichnet ist, wird ein Standardzuschlag für eine Lieferung an Privatadresse abgerechnet. Albeck: „Der ist höher als der mit dem Kunden vereinbarte Preis für die Privatzustellung, weil er einen Verwaltungszuschlag enthält.“

Damit die Fahrer nicht unberechtigt Adressen als Privatadressen kennzeichnen, wurden sie seit Mai speziell auf das neue Produkt trainiert. „Alle Fahrer müssen seitdem Privatadressen auf ihrem Ausliefercomputer kennzeichnen“, berichtet Albeck. Für die Klassifizierung von Privatadressen wurde eine klare Definition entwickelt. „Wir fassen darunter alle Zustellungen an eine Privatwohnung oder eine Firma, die über keine festen Annahme- oder Öffnungszeiten verfügt und deren Adresse offensichtlich zu Wohnzwecken genutzt wird“, erläutert er.

Kernkundschaft profitiert

Das neue 2C-Produkt ist vor allem auf die Kernkundschaft von Trans-o-flex ausgerichtet, die temperaturgeführte Medikamentenlieferungen bei 2 bis 8 und 15 bis 25 Grad Celsius, Kosmetik und Unterhaltungselektronik wie auch generell Expresssendungen erhalten. Ziel ist es, den Kunden aus diesen Bereichen eine Lösung aus einer Hand anzubieten, sowohl für ihre 2B- wie eben auch für ihre 2C-Sendungen. Albeck: „Unsere Kunden sollen sich zu 100 Prozent darauf verlassen können, dass ihre anspruchsvollen Waren immer bei den richtigen Bedingungen transportiert und umgeschlagen werden.“

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Harry Binhammer, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Harry Binhammer Fachanwalt für Arbeitsrecht
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