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JadeWeserPort

Bund rüstet Bahnanbindung auf

Foto: Jade Weser Port Realisierungsgesellschaft

Der Bund baut die Bahnverbindung zwischen Oldenburg-Wilhelmshaven und dem JadeWeserPort aus. Nachdem die Finanzierungsvereinbarung mit der Deutschen Bahn über 432 Millionen Euro stehe, könne die Elektrifizierung der Strecke starten.

20.10.2015 Markus Bauer

Die Verbindung ist laut Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) das Tor für Deutschlands einzigen Tiefwasserhafen zum Schienennetz und gleichzeitig der letzte Baustein des Hafens. "Die Elektrifizierung dieser wichtigen Bahnstrecke stärkt den JadeWeserPort und damit den Wirtschafts- und Logistikstandort Deutschland", sagt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. "Mit dem Ausbau bringen wir mehr Güter von der Straße auf die Schiene." Weiter senke der Umbau die Lärm- und Abgasemissionen deutlich.

432 Millionen Euro Investitionsvolumen

Mit den geplanten 432 Millionen Euro, die laut BMVI zum größten Teil der Bund trägt, werde man nicht nur die Gesamtstrecke elektrifizieren. Vielmehr wolle man das Unterwerk in Hahn zur Energieversorgung neu bauen, die zulässige Radlast abschnittsweise von 22,5 auf 23,5 Tonnen anheben und die Streckenhöchstgeschwindigkeit auf bis zu 120 km/h erhöhen. Gleichzeitig sei ein umfangreiches Lärmvorsorgekonzept geplant. Insbesondere im Nahbereich des Jadebusens seien dazu aufwändige Maßnahmen nötig, um den Boden in bis zu neun Metern Tiefe zu stabilisieren. Der Bau beginne laut BMVI nach Abschluss der aktuell laufenden Planfeststellungsverfahren. Der elektrische Zugbetrieb werde im Sommer 2022 starten.

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