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Investition in elektrische Antriebe

Deutz übernimmt Torqeedo

Foto: Deutz

Auch der Motorenhersteller Deutz will bei der Verteilung der Anteile am Markt der elektrischen Antriebe nicht leer ausgehen. Dazu übernimmt das Unternehmen eigenen Angaben zu Folge den Elektrospezialisten Torqeedo.

28.09.2017 Markus Bauer

Torqeedo bringt laut Deutz Kompetenz in den Bereichen Komponenten, Software und Systemintegration für Elektroantriebe mit in die Unternehmensgruppe und ist zugleich Weltmarktführer für elektrische und hybride Bootsantriebe. "Mit der Übernahme von Torqeedo sind wir in der Lage, im Vergleich zu einer Stand-Alone-Lösung E-Kompetenz im Zeitraffer zu generieren und unsere Produktpalette zu elektrifizieren, wo es technisch und ökonomisch sinnvoll ist", sagt Dr. Frank Hiller, Vorstandsvorsitzender bei Deutz. Torqeedo soll demnach als Katalysator der E-Deutz-Strategie fungieren. Deutz will erste Elektroprodukte bereits in rund zwei Jahren auf den Markt bringen - also, das räumt Deutz ein, deutlich früher als in Eigenregie. "Die Akquisition von Torqeedo ermöglicht uns, technisch ausgereifte und wirtschaftliche Elektrifizierungslösungen schneller an den Markt zu bringen", sagt Hiller. "Wir positionieren uns hierbei frühzeitig im Wettbewerb und sehen daher für uns auch sehr gute Marktchancen." 

Man konzentriere sich auf die Entwicklung und Herstellung hybrider und elektrifizierter Antriebssysteme für Off-Highway-Anwendungen. Um dies möglichst schnell umzusetzen, wolle man anfänglich inklusive der Übernahme rund 100 Millionen Euro investieren. Deutz will Torqeedo ab dem 1. Oktober konsolidieren und finanziert den Kauf eigenen Angaben zu Folge aus verfügbaren liquiden Mitteln. 

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