Interview mit Jürgen Lumera

Das gläserne Fahrzeug

Augmented Reality Foto: Bosch

Jürgen Lumera, bei Bosch Director Augmented Reality – Produkt- und Innovationsmanagement, über den Nutzen von Augmented-Reality-Anwendungen in der Werkstatt.

Inwiefern profitieren Werkstätten von Augmented Reality (AR)?

Lumera: Der Informationsbedarf von Mechanikern ist groß. Sie benötigen Reparaturanleitungen, Dokumentationen und Schulungen. Der Nutzen herkömmlicher Mittel ist hier erschöpft. AR wird dagegen weitere Verbesserungen mit sich bringen und Hinweise auf Schäden sowie Anleitung für Reparaturen geben. AR ist die Zukunft der Informationsvermittlung. Auch der Fahrzeugverkauf wird davon profitieren. Moderne Nutzfahrzeuge verfügen über immer mehr Funktionen, die erklärungsbedürftig sind. Mit Augmented Reality können Sie diese Funktionen im Verkaufsraum erleben.

Ab wann werden Mechatroniker damit arbeiten?

Lumera: Wir verspüren heute schon eine starke Nachfrage seitens der Fahrzeughersteller und Servicebetriebe. Daher gehen wir davon aus, dass erste Betriebe ab 2018 mit solchen Augmented-Reality-Anwendungen arbeiten werden.

Inwiefern spielt die Technologie schon auf der Automechanika 2016 eine Rolle?

Lumera: Bosch wird als Teil des Connected-Workshops demonstrieren, wie der Annahmemeister mithilfe von Augmented Reality Informationen visualisiert. Der Mechaniker wird in der Lage sein, Reparatur- und Bedienungsanleitungen abzurufen. Wir werden Konzepte vorstellen, die über eine Augmented-Reality-Brille dargestellt werden. Die Anwendung wird aber auf einem Tablet-PC basieren. Denn noch eignet sich keine der verfügbaren Brillen für den Einsatz in der Werkstatt.

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