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Intermodalverkehr

Waberer’s nutzt die Eisenbahn

Foto: Waberer's

Der ungarische Logistiker Waberer’s verlagert ab sofort einen Teil seiner Transporte zwischen Budapest und Neuss auf die Schiene. 

30.05.2017 Markus Bauer

Laut Waberer’s verkehrt wochentags eine Zugeinheit pro Richtung ab Deutschland und Ungarn. Der Zug startet demnach an Tag eins um 22 Uhr in Budapest oder Neuss und erreicht sein Ziel an Tag drei um sechs Uhr. Die rund 1.000 Kilometer lange Strecke lege der Zug ohne Unterbrechung zurück. Um die höchstmögliche Sicherheit der Ladungen zu gewährleisten, nutzt Waberer’s an den Endpunkten spezielle Terminals. 

Zunächst transportiert Waberer’s seine intermodalen Sendungen mit einer Flotte von 400 für den Eisenbahntransport vorgesehenen P400-Sattelaufliegern. Man plane aber, den intermodalen Fuhrpark um weitere 300 Einheiten aufzustocken. 

Im nächsten Schritt, laut Waberer’s laufen die Planungen bereits, will der Logistiker neue intermodale Routen nach Italien und ins Ruhrgebiet erschließen. Gleichsam wolle man die Kapazitäten auf der Relation Budapest-Neuss von 30 Aufliegern pro Woche auf 100 erhöhen und die Anzahl der dafür vorgesehenen Zugmaschinen vervierfachen. 

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