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Initiative zu Großraum- und Schwertransporten

Spediteure warten zu lange auf Genehmigungen

Foto: Thomas Küppers

23 Verbände, eine Mission: Der verladenden und transportierenden Wirtschaft sind die Bearbeitungszeiten für die Genehmigung von Großraum- und Schwertransporten deutlich zu lang. Daher machen sich 23 Wirtschaftsverbände gemeinsam dafür stark, die Genehmigungsprozesse deutlich zu beschleunigen.

01.08.2017 Matthias Rathmann

"Bearbeitungszeiten über fünf Wochen sind an der Tagesordnung", heißt es in einer am Dienstag verschickten Mitteilung. "Häufig warten die Antragsteller aus der Wirtschaft noch länger auf die Antwort der zuständigen Ämter und Behörden", erklären die Verbände, darunter der BGL, DSLV, DIHK und VDA. Ziel der Initiative ist es, die Bearbeitungsezeit auf fünf Werktage im Schnitt zu reduzieren.

Verbände haben alle Verkehrsminister angeschrieben

Um ihr Ziel zu adressieren und um Gehör zu finden, haben die Verbände alle Verkehrsminister der Länder angeschrieben, darin auf die Bedeutung dieser Transporte für die Wirtschaft hingewiesen und kurzfristige Abhilfe angemahnt. "Denn ohne die Leistungen des Schwertransport- und Autokrangewerbes lassen sich wichtige Projekte und Themen nicht umsetzen", heißt es. Als Beispiele nennen die Verbände Bau- und Infrastrukturvorhaben und Projekte in Zusammenhang mit der Energiewende. Eine mögliche Verkürzung der Genehmigungszeiten könne erreicht werden, indem die Ministerien ihre Kapazitäten aufstocken und ihre Mitarbeiter gezielter schulen.

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