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Imperial Logistics

Oxea gleicht CO2-Emissionen aus

CO2, Emission Foto: Flotte Medien

Das Chemieunternehmen Oxea hat im ersten Jahr eines CO2-Kompensationsprogramms die Emission von 266 Tonnen CO2 ausgeglichen.

Entwickelt und in Auftrag gegeben wurde das Kompensationsprogramm von Imperial Fleet Management, einer Tochter von Imperial Logistics.

Imperial Logistics ist ein integrierter Logistikdienstleister mit einem diversifizierten Dienstleistungsportfolio in Afrika und Europa. Die von Imperial Fleet Management für Oxea in Deutschland verwaltete Flotte besteht aus 60 Fahrzeugen.

Kauf von CO2-Zertifikaten

Diese Leistung wurde mit einer Akkreditierung durch den von Imperial Logistics beauftragten Kompensationsanbieter Myclimate gewürdigt. Myclimate bietet seinen Kunden eine große Auswahl von Umwelt- und Nachhaltigkeitsprogrammen, die sie mit dem Kauf von CO2-Zertifikaten unterstützen können.

Oxea und Imperial Logistics haben sich entschieden, die Herstellung und den Vertrieb von erschwinglichen, klimafreundliche Solar- und konventionellen Energiesparkochern in Madagaskar zu finanzieren. Diese Energiesparkochern senken die CO2-Emissionen, die durch die Verwendung von nicht erneuerbarer Biomasse wie zum Beispiel Holz entstehen, sind für den Nutzer kostengünstiger und wirken der fortscheitenden Abholzung der letzten Jahre entgegen.

Das Programm ist eine laufende Initiative der schweizerisch-madagassischen Organisation ADES (Association pour le Développement de l'Energy Solaire). 164.000 solarbetriebene und energiesparende Kochherde hat ADES bereits produziert und verkauft. Ebenso unterstützt das Programm die Wiederaufforstung, indem für jeden verkauften Kochherd zwei Bäume gepflanzt und Schüler über Umweltschutz und klimafreundliche Kochmethoden aufgeklärt werden.

CO2-Emissionen reduzieren

Imperial Logistics übernahm 2013 das Fuhrparkmanagement für Oxea. Zum Dienstleistungspaket gehören die Bereitstellung der geleasten Fahrzeuge, deren Wartung und Reparatur, das Tankkarten-und Forderungsmanagement, Prüfungen der Fahrerlaubnis sowie die Beratung zum Fuhrparkeinsatz. Oxea und Imperial Logistics arbeiten seitdem an einer Reihe von Maßnahmen zur Optimierung der Flotte und zur
Reduzierung der CO2-Emissionen.

Kontroverse Diskussion über den Dieselantrieb

Das CO2-Kompensationsprogramm für den Fuhrpark wurde von Michael Hohn, dem Leiter des Fuhrparkmanagements bei Imperial Logistics International, mit Unterstützung von Thomas Schmidt entwickelt, dem für Nachhaltigkeit und Energiefragen zuständigen Experten bei Imperial Logistics International. Hohn erklärt: „Wir haben dieses Thema Ende 2017 bei unserem Kunden Oxea wegen der damaligen kontroversen Diskussion über den Dieselantrieb angestoßen. Oxea bat uns bei der Flottenoptimierung um Hilfe, um die Umweltbelastung weiter zu senken."

Bewusststein schärfen

Oxea hat seine Fahrer in das CO2-Kompensationssystem aufgenommen und übernimmt die Kosten für deren Teilnahme. Hohn weiter: „Bei durchschnittlich 30.000 gefahrenen Kilometern pro Jahr bei einem Verbrauch von 6,5 Liter pro 100 Kilometer liegt der Aufwand für die Kompensation bei rund 3,2 Prozent der jährlichen Kraftstoffkosten." Thomas Schmidt ergänzt: „Ein wichtiges Ziel ist, das Bewusstsein der Autonutzer zu schärfen und die Auswirkungen ihres Handelns sichtbar und messbar zu machen."

Emissionsneutrale Flotte als Ziel

Das Kompensationssystem ist ein weiterer Schritt in Richtung des gemeinsamen Ziels von Oxea und Imperial Logistics, eine emissionsneutrale Flotte zu betreiben. Imperial Logistics hat kürzlich die ersten Elektrofahrzeuge für Oxea bestellt und plant als Teil seiner laufenden Kampagne zur CO2-Reduktion, das Kompensationsprogramm zu gegebener Zeit auf andere Kunden Fleet Management auszuweiten. Hohns Fazit: „Für die meisten Flottenbetreiber ist ein sofortiger und vollständiger Wechsel von fossilen Brennstoffen auf alternative Antriebe nicht möglich. Dagegen ist die CO2-Kompensation ein einfacher und wirksamer Schritt für jeden Flottenbetreiber, der einen klimaneutralen Fahrzeugbetrieb anstrebt."

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