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IFOY Award 2018

Die Finalisten stehen fest

Jungheinrich AG Foto: Jungheinrich AG

Die IFOY-Organisation hat die Nominierungen für den diesjährigen IFOY-Award bekannt gegeben. 13 Geräte und Logistiklösungen von BYD, Jungheinrich, Liebherr, J. D. Neuhaus, Still, Gebr. Schulte, Wegard und Witron werden im Februar beim großen Test an den Start gehen.

02.01.2018 Johannes Roller

Die Finalisten treten in der zweiten Runde bei den internationalen IFOY-Test-Days im Februar zum Wettbewerbsvergleich auf dem CeMAT-Gelände an. "Das besondere an den IFOY-Testreihen ist, dass die Finalisten nicht untereinander verglichen werden, sondern immer mit ihren Wettbewerbsgeräten am Markt. Nur wer seine direkten Wettbewerber in puncto Innovation hinter sich lässt, gehört zu den besten der Welt", erklärte Anita Würmser, Vorsitzende der IFOY-Jury. Darüber hinaus reisen Juroren aus dem In- und Ausland nach Hannover, um die nominierten Geräte selbst zu testen. Bewertet werden unter anderem der Innovationswert, Technik, Design, Ergonomie und Handling, Sicherheit, Marktfähigkeit und Kundennutzen sowie Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit.

Gewählt werden die Gewinner von einer Jury, der 26 renommierte Fachjournalisten führender Logistikmedien in 18 Ländern angehören. Vergeben werden die Trophäen am Eröffnungsabend der Intralogistik-Weltleitmesse CeMAT in Hannover.

Nominiert in der Kategorie “Counter Balanced Truck“: BYD, Still

Bei den Gegengewichtsstaplern ist der erst im Dezember am Markt eingeführte BYD ECB50C mit fünf Tonnen Tragkraft nominiert. Der leistungsstarke Elektrostapler schafft sechs Stunden im Dauerbetrieb und kann in nur drei Stunden vollständig aufgeladen werden. Der chinesische Hersteller sagt damit den leistungsstarken Diesel- und Gasmodellen vor allem beim Außeneinsatz den Kampf an.

Die zweite Nominierung gewinnt der brandneu entwickelte Elektrostapler Still RX 20 mit 1,6 Tonnen Tragkraft. Der wendige und schnelle Allrounder für den Innen- und Außeneinsatz kann erstmals wahlweise mit Batterien der Schaltung A oder B fahren. Das Konzept kombiniert eine hohe Umschlagleistung mit Präzision, guter Steigfähigkeit auf Rampen und einem ergonomischen Arbeitsplatz.

Nominiert in der Kategorie “Warehouse Truck“: Jungheinrich, Still, Wegard

In der Kategorie Warehouse-Truck gehen gleich zwei Nominierungen an Jungheinrich. Zum Test antreten wird der weiterentwickelte ECE 225 easyPILOT Follow. Mithilfe der neuen und für alle ECE-Modelle nachrüstbaren Remote-Bedienoption folgt der 2,5 Tonnen-Kommissionierer seinem Bediener automatisch zum nächsten Pickplatz. Für eine 100 Prozent sichere Verbindung zwischen Fahrzeug und Bediener kommt Funktechnologie zum Einsatz.

Eine weitere Nominierung erhält Jungheinrich für den im November eingeführten Hochleistungsschlepper EZS 7280. Das für den schweren Außeneinsatz auf Flughäfen, in der Industrie oder Logistik entwickelte Sondermodel setzt mit 28 Tonnen einen neuen Benchmark bei den Elektro-Sitzschleppern. Die neue Alternative zu Verbrennern schafft 25 km/h und ist besonders stark bei Rampenfahrten.

Ebenfalls nominiert wurde der Horizontalkommissionierer Still OPX-L 16. Das Flaggschiff der erst im Dezember eingeführten, variantenreichen OPX Kommissionier-Baureihe verfügt über eine Nenntragfähigkeit von 2,5 Tonnen und setzt einen neuen Benchmark in Sachen Ergonomie. Der komfortable Allrounder ist auf maximale Leistung in engsten Arbeitsumgebungen und auf langen Wegstrecken getrimmt.

Die vierte Nominierung in der Kategorie Warehouse Truck gewinnt der modulare Routenzug des Hamburger Start-ups Wegard. Der Wegard Trail ist der erste Routenzug, der autonom elektronisch gelenkte Achsen verwendet. Er lässt sich so anforderungsspezifisch aus verschiedenen Anhängertypen kombinieren und benötigt keinen speziellen Schlepper. Erstmals sind auch Fahrmanöver wie seitlich Einparken, Rangieren und Rückwärtsfahren möglich.

Nominiert bei “Crane and Lifting Appliance“: J. D. Neuhaus und Liebherr

Zwei Nominierungen spricht die Jury bei der Premiere der Kategorie “Crane and Lifting Appliance“ aus: Mit dem Druckluft-Hebezeug 500 mini holt sich J. D. Neuhaus eine Nominierung für seine Weltneuheit. Der kompakte und in enger Kooperation mit Kunden entwickelte Allrounder verfügt über Tragfähigkeiten von 125 bis 980 Kilogramm und ist für alle Einsatzbereiche geeignet. Durch eine wesentlich höhere Leistungsdichte der Pneumatik und seine 100-prozentige Einschaltdauer ist er auf maximale Effizienz ausgelegt. Der JDN 500 mini verfügt zudem branchenweit erstmals über einen integrierten NFC (Near Field Communication)-Sensor mit Service-App.

Die zweite Nominierung geht an den Elektro-Mobilbaukran MK 140 von Liebherr. Das 5-Achs-Modell mit VarioJib und Rüstzustandserfassung ist nur 15,97 Meter lang und der erste Kran, der den Katzmodus für schnellen Umschlagbetrieb und den Wippmodus für Spezialeinsätze vereint. Diese Kransymbiose erreicht Hubhöhen bis 94 Meter und Ausladungen bis 65 Meter, die bislang nur mit größeren oder rüstintensiven Geräten erreicht wurden.

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