Hino und Sinotruk als Partner

Traton intensiviert die Beziehungen

Foto: Traton

Die Traton Group stärkt gleich zwei Partnerschaften im fernen Osten: Mit der CNHTC Group steht der Bau eines schweren MAN-Lkw für China auf der Agenda, mit Hino sollen Entwicklungen im Bereich der E-Mobilität angegangen und Synergien in der Beschaffung genutzt werden.

Die Traton Group stärkt ihr Asien-Geschäft – so wird die seit 2009 bestehende Partnerschaft mit der chinesischen CNHTC Group weiter ausgebaut und ein neues Joint Venture gegründet.

Ziel ist es, einen neuen schweren Lkw von MAN für China zu entwickeln. Auch die Intensivierung der Kooperation bei Technologie und Beschaffung hat Traton im Blick. „Sinotruk ist einer der stärksten Player im chinesischen Markt für schwere Lkw," erklärte Andreas Renschler, Vorstandsvorsitzender der Traton AG und Vorstandsmitglied der Volkswagen AG mit Verantwortung für den Bereich Nutzfahrzeuge. „Um die Herausforderungen in der Transportbranche zu überwinden, brauchen wir vereinte Kräfte und enge Kooperationen."

Prüfung weiterer Technologiekooperationen

„Die Technologie von MAN war und ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor, um im Schwerlastsegment erfolgreich zu sein," ergänzte Cai Dong, Vorsitzender von Sinotruk.

MAN hält an Sinotruk einen Anteil von 25 Prozent zuzüglich einer Aktie. Mit dem neuen Joint Venture sollen nun auch die Möglichkeiten einer Technologiekooperation in den Bereichen Antriebsstrang, Elektrifizierung, autonomes Fahren und Busse geprüft werden.

Neues Joint Venture mit Hino

Auch die strategische Partnerschaft mit Hino will Traton weiter vertiefen: Seit der ersten Vereinbarung im April wurden Arbeitsausschüsse gebildet und Kooperationsmöglichkeiten untersucht. In Sachen E-Mobilität wollen die Unternehmen nun „Entwicklungsanstrengungen teilen" und künftige Fahrzeuge damit schneller zur Serienreife bringen.

Außerdem ist ein Joint Venture für die Beschaffung geplant. Diese „kleine, aber leistungsfähige Einheit" soll Synergien in der globalen Beschaffung realisieren. Eine entsprechende Rahmenvereinbarung haben die Partner bereits unterzeichnet, mit dem Antrag auf kartellrechtliche Genehmigung soll dann der Weg für die Gründung des Joint Ventures zur zweiten Jahreshälfte 2019 geebnet werden.

Hino mit neuem schweren Hybrid-Lkw

Andreas Renschler zeigt sich davon überzeugt, dass die Partnerschaft beide Unternehmen stärken wird. „Die Kooperation im Bereich der E-Mobilität und die Gründung eines Beschaffungs-Joint Ventures sind erst der Anfang," sagte der Vorstandsvorsitzende der Traton AG.

„Ich freue mich, dass wir in den Bereichen E-Mobilität und Beschaffung gute Fortschritte gemacht haben," erklärte Yoshio Shimo, President & CEO von Hino Motors. „Mit jedem weiteren Treffen nimmt meine Überzeugung zu, dass wir auf dem richtigen Weg sind, um unser Vertrauensverhältnis zu stärken und sich bietende Möglichkeiten zu verfolgen."

Hino entwickelt schon seit über 25 Jahren elektrifizierte Fahrzeuge und verfügt laut eigener Aussage über die weltweit größte Flotte von Nutzfahrzeugen mit Hybrid-Antrieb. Im nächsten Jahr soll zudem ein schwerer Hybrid-Lkw mit einem KI-basierten Hybrid-Kontrollsystem an den Start gehen.

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