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HHLA veröffentlicht erste Zahlen

Umsatz geht 2015 zurück

HHLA, Hamburg, Hafen, Container Foto: Engel & Gielen

Im vergangenen Jahr hat die Hamburger Hafen und Logistik (HHLA) einen Umsatz von rund 1,14 Milliarden Euro erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das laut Unternehmensangaben einem Rückgang um fünf Prozent. 

04.02.2016 Markus Bauer

Das Betriebsergebnis ging im gleichen Zeitraum um rund sieben Prozent zurück – von 169 Millionen Euro auf 157 Millionen Euro. Der Teilkonzern Hafenlogistik, Kerngeschäft von HHLA, trug 1,11 Milliarden Euro zum Umsatz und 141 Millionen Euro zum Ergebnis bei. "Wir haben trotz äußerst schwieriger Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2015 solide Umsätze und ein achtbares Betriebsergebnis erwirtschaftet", sagt Klaus-Dieter Peters, Vorstandsvorsitzender bei HHLA. "Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung zeigt aber auch, dass wir uns von der weltwirtschaftlichen und geopolitischen Gesamtsituation nicht abkoppeln können." Neben dem verhaltenen Wirtschaftswachstum in China spüre man noch immer die Auswirkungen der Krisen in Russland und der Ukraine, wo HHLA das Terminal Odessa betreibe. "Dem daraus resultierenden Rückgang im Containerumschlag steht ein erfreulicher Zuwachs im Containertransport unserer Bahngesellschaften gegenüber", so Peters weiter. "Auch wenn die zusätzlich transportierten Mengen den gesunkenen Containerumschlag nicht vollständig kompensieren konnten, wird erneut deutlich, dass der strategische Ausbau unserer Bahnaktivitäten richtig war und inzwischen deutlich zur wirtschaftlichen Stabilität des Unternehmens beiträgt."

Containerumschlag bricht um ein Achtel ein

Insgesamt ging der Containerumschlag laut HHLA um 12,3 Prozent zurück auf 6,3 Millionen Standardcontainer (TEU). Dabei verloren die drei Hamburger Terminals mit einem Minus von 12,6 Prozent deutlich mehr als das Terminal in Odessa, das mit 0,3 Millionen Containern nur knapp unter Vorjahr operierte. 

Der Containertransport der HHLA-Intermodalgesellschaften nahm um 2,7 Prozent auf 1,3 Millionen TEU zu. Wachstumstreiber war, wie von HHLA-Chef Peters hervorgehoben, die Bahn. Beim Transport im europäischen Seehafenhinterlandverkehr legten die Bahngesellschaften der HHLA demnach um mehr als fünf Prozent auf 1,0 Millionen TEU zu. Der Straßentransport ging jedoch beinahe im selben Maße zurück. HHLA führt als Grund unter anderem die schwierigen Verkehrsbedingungen im Großraum Hamburg an. Auch insgesamt sei die Verkehrslage angespannt. So machen dem Konzern auch "die anhaltenden Restriktionen im Bereich der Infrastruktur insbesondere durch die erneute Verzögerung der Fahrrinnenanpassung der Elbe" zu schaffen. Die endgültigen Zahlen will der Konzern am 30. März 2016 vorlegen. 

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