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Hellofresh geht an die Börse

Lieferdienst will weiter wachsen

Hellofresh, Lieferdienst, Lebensmittel, Kochbox, Börse Foto: Hellofresh

Vor zwei Jahren ist das Vorhaben gescheitert, nun gibt der Online-Lieferservice Hellofresh den geplanten Börsengang bekannt. Bis zu 300 Millionen Euro soll das Vorhaben einbringen.

10.10.2017 Franziska Nieß

Das Papier soll nach Unternehmensangaben im regulierten Markt der Frankfurter Börse notiert werden. Das zusätzliche Geld fließe in das bestehende Geschäft und in neue Geschäftsmodelle. Der größte Anteilseigner von Hellofresh ist das Beteiligungsunternehmen Rocket Internet, das bereits in Start-ups wie Home24, Westwing und Zalando investiert hat. Nach der Lieferplattform Delivery Hero bringt Rocket Internet nun das zweite Unternehmen an die Börse. Im Unterschied zum Online-Bestelldienst Delivery Hero, der Kunden an Restaurants und Lieferdienste vermittelt, liefert Hellofresh Kochboxen mit frischen Zutaten und gesunden Rezepten zum Selbstkochen.

Hellofresh wurde im Jahr 2011 von Dominik Richter, Thomas Griesel und Jessica Nilsson gegründet und beschäftigt nach eigenen Angaben rund 2.000 Mitarbeiter weltweit. Der Firmensitz ist in Berlin, weitere Büros befinden sich in New York, London, Amsterdam, Sydney, Zürich und Toronto.

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