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Hapag-Lloyd

Bilanz 2014 und Wechsel im Vorstand

Foto: Hapag-Lloyd

Der Logistik-Konzern Hapag-Lloyd hat im vergangenen Jahr 7,5 Prozent mehr Container transportiert als im Vorjahr, insgesamt 5,9 Millionen Standardcontainer.

Die durchschnittliche Frachtrate lag laut Hapag-Lloyd mit 1.434 US-Dollar pro Standardcontainer um 3,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Umsatz stieg zwar um 3,7 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro, das operative Ergebnis nahm hingegen ab von plus 67,2 Millionen Euro auf minus 112,1 Millionen Euro. Das Konzernergebnis in Höhe von minus 603,7 Millionen Euro (2013: minus 97,4 Millionen Euro) sei stark von Einmaleffekten geprägt.

Dazu gehören laut Unternehmensangaben die Kosten für die Übernahme und Integration der CSAV-Containerschiffsaktivitäten und eine Wertminderung auf ein Portfolio alter Schiffe. "Das Geschäftsjahr 2014 war ergebnisseitig ohne Frage ein äußerst enttäuschendes Jahr. Zugleich war es aber durch den erfolgreichen Zusammenschluss mit CSAV auch ein sehr wichtiges und wegweisendes Jahr für Hapag-Lloyd", sagt Rolf Habben Jansen, Vorstandsvorsitzender von Hapag-Lloyd. Dieser Zusammenschluss soll eine jährliche Einsparung von mindestens 300 Millionen Euro bringen. Derzeit integriere man die Dienste von CSAV in das weltweite Netzwerk von Hapag-Lloyd. Dies soll bei Ende Juni vollzogen sein.

Im Zuge des Zusammenschlusses ändert sich überdies auch die Personalstruktur im Unternehmensvorstand. Finanzvorstand Peter Ganz legt eigenen Angaben zu Folge zum 1. April 2015 sein Amt nieder. Hintergrund für den Wechsel sei eine Vereinbarung zwischen den Gesellschaftern, wonach CSAV als neuer größter Gesellschafter von Hapag-Lloyd das Recht habe, eine Person ihrer Wahl für die Position des Finanzvorstands zu nominieren. Den Posten von Ganz übernimmt demnach Nicolas Burr. Von 2012 bis 2015 war Burr als Chief Financial Officer von CSAV tätig.

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