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Hamburger Hafen setzt aufs Binnenschiff

Container reisen auf dem Wasser

Hamburger Hafen, Container Terminal, Container, Schiff Foto: Hamburger Hafen / Michael Lindner

Im Hamburger Hafen werden Container zwischen den verschiedenen Terminals und Depots verstärkt per Binnenschiff transportiert. Das soll Straßen und Brücken entlasten.

25.08.2017 Regina Weinrich

Als Containertrucker sei man auf eine gut funktionierende Infrastruktur im Hafen angewiesen, sagt Ralph Frankenstein, Geschäftsführer des Container-Transport-Dienstes (CTD). "Deshalb versuchen wir, Straßen und Brücken zu entlasten, indem wir zunehmend auf die sogenannte Nasse Umfuhr setzen." Gemeinsam mit Kunden und dem Partner Deutsche Binnenreederei DBR werde aktiv nach geeigneten Containern gesucht. Dazu zählten sehr schwere 20-Fuß-Container oder mehrere Container mit einem ähnlichen Ziel. CTD ist ein Tochterunternehmen der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA).

Im ersten Halbjahr lag der Anteil bei 6,4 Prozent

Im Mai 2017 sind von insgesamt 14.469 Boxen 7,2 Prozent mit dem Schiff transportiert worden. Das stelle den bisherigen Höchstwert dar. Der durchschnittliche Anteil an allen Umfuhren lag im ersten Halbjahr 2017 bei 6,4 Prozent und damit vier Prozentpunkte höher als im ersten Halbjahr 2016. Frankenstein will mit diesem Konzept weitere Kunden überzeugen. Der Transport per Binnenschiff sei nicht nur kostengünstig und umweltschonend. CTD übernehme auch die gesamte Steuerung und Verwahrung der Container. "Wenn es gewünscht wird, setzen wir die Boxen auch auf die Bahn, um sie ins Hinterland zu bringen", sagt der Geschäftsführer.

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