Halbjahresbilanz

Schwarzmüller baut Marktanteile aus

Foto: Schwarzmüller

Schwarzmüller zieht seine erste Bilanz für 2019. 2018 hatte der Trailerhersteller eine Verdopplung des deutschen Marktanteils von fünf auf zehn Prozent angekündigt. Mitte des Jahres hat das Unternehmen nach eigenen Angaben seinen Marktanteil auf sechs Prozent ausgebaut..

Nach Angaben des Fahrzeugbauers aus dem österreichischen Freinberg konnte das Unternehmen im ersten Halbjahr 1.200 Fahrzeuge absetzen. Eine Schlüsselfunktion dieser Wachstumsstrategie nimmt die Eröffnung einer neuen Niederlassung im Fränkischen Eltmann ein. „Wir bieten erstmals in Deutschland den kompletten Schwarzmüller Rundumservice“, berichtet Schwarzmüller CEO Roland Hartwig.

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Roland Hartwig, CEO der Schwarzmüller Gruppe, ist mit der Unternehmensentwicklung im ersten Halbjahr 2019 sehr zufrieden.

Schwarzmüller will weiter wachsen

Durch die Produktionsumstellung am Hauptstandort erreiche man eine 90-prozentige Liefertermintreue, auch für maßgefertigte Fahrzeuge. Zudem werde die deutsche Mietflotte weiter ausgebaut. Derzeit suche das Unternehmen im nördlichen Teil der Bundesrepublik nach einem weiteren Standort und führe diesbezüglich bereits erste Verhandlungen. Geplant sei die Vertriebsstruktur weiter auszubauen und diese in die Bereiche Nord und Süd zu strukturieren. Auch im Heimatmarkt Österreich will Schwarzmüller, vor allem im Servicesegment, weiter wachsen. Hier stehe ein struktureller Umbau an den fünf Servicestandorten an, an denen der Trailerhersteller 270 Mitarbeiter beschäftigt. Ziel sei es dabei die Standzeiten von Kundenfahrzeugen weiter zu reduzieren.

Foto: Schwarzmüller
Die erste Offroad-Mulde im Programm von Schwarzmüller ist eine Kooperation mit dem Fahrzeugbauer Benzberg, der das Fahrzeug entwickelt hat. Schwarzmüller produziert und verkauft das Produkt.

Geschäftszahlen unterstreichen Schwarzmüllers Wachstumsbestreben

Basis für diese Expansionsstrategie seien die Geschäftszahlen des ersten Halbjahrs 2019. Nach Angaben von Schwarzmüller wurden in den ersten sechs Monaten 5.238 Fahrzeuge gebaut. Das entspreche einem Plus von 419 Fahrzeugen (neun Prozent) gegenüber dem letztjährigen Abrechnungszeitraum. Damit liege Schwarzmüller laut Hartwig im Plan und werde das für 2019 angepeilte Ziel von 9.900 Fahrzeuge mit einem geplanten Umsatz von 401 Millionen Euro erreichen. Voraussetzung hierfür sei, dass sich der konjunkturelle Abschwung für Fernverkehrsfahrzeuge in der Trailerbranche nicht weiter verstärkt und der Bauboom weiter anhält. Letztere Branche ist auch Impulsgeber für die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Fahrzeugbauer Benzberg dessen neue Offraodmulde von Schwarzmüller gebaut und vertrieben wird. „Benzberg ist technologisch versiert, innovativ und denkt Fahrzeugbau neu. Davon wollen wir profitieren“, erklärt Hartwig. Beide Unternehmen entwickeln nach Angaben von Schwarzmüller gerade eine neue hydraulische Zwangslenkung.

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