Großspediteur Girteka aus Litauen verzeichnet fürs Jahr 2020 trotz der schwierigen Wirtschaftslage mehr Umsatz und Gewinn.
Zum 25-jähringen Firmenjubiläum hat sich der litauische Großspediteur Girteka trotz der coronabedingten gesamtwirtschaftlichen Schwierigkeiten selbst ein Geschenk gemacht. Laut eigenen Angaben verbuchte das Unternehmen in der Bilanz 2020 mehr Umsatz sowie auch mehr Profit als im Vorjahr 2019.
Girteka wieder auf der Erfolgsspur
Nachdem Girteka im Jahr 2019 einen Gewinnrückgang hinnehmen musste, sieht das im zurückliegenden Geschäftsjahr wieder anders aus.Die Umsatzerlöse stiegen demnach um rund fünf Prozent von 945 Millionen Euro im Jahr 2019 auf 996 Millionen Euro im Jahr 2020. Außerdem erholte sich die Profitabilität von neun Millionen auf nunmehr rund 23 Millionen Euro.
Ein Grundstein hierfür sei das Flottenerneuerungsprogramm, heißt es seitens des Unternehmens: Ende 2020 umfasste die Flotte mehr als 8.000 Lkw mit einem Durchschnittsalter von zwei bis drei Jahren. Mit dem Ziel, die aktuellen Teammitglieder zu halten und neue hinzu zu gewinnen, habe Girteka zudem „viel in die Mitarbeiterentwicklung“ investiert. Mehr als 50.000 Lern- und Qualifizierungsprogramme wurden demnach von den Fahrern des Girteka-Logistics-Teams 2020 absolviert.
Girteka digitalisiert mit SAP
In Zusammenarbeit mit dem deutschen Softwareriesen SAP hat Girteka Logistics 2020 außerdem damit begonnen, die Geschäfts- und Betriebssysteme zu digitaliiseren. Bereits heute würden rund 55 Prozent der von dem Unternehmen transportierten europäischen Ladung mithilfe von Künstlicher Intelligenz abgewickelt. "In den nächsten drei Jahren wollen wir etwa 80 Prozent der internen Prozesse modernisieren, was für die Arbeit aller unserer Mitarbeiter von Vorteil sein wird und gleichzeitig zweifellos die Qualität unserer Dienstleistungen verbessern wird", sagt Edvardas Liachovičius, CEO von Girteka Logistics.
