Goodyear/ZF Friedrichshafen

Doppelspitze beim Flotten- und Reifenmanagement

ZF and Goodyear Foto: ZF Friedrichhafen

Goodyear und ZF Friedrichshafen bieten gemeinsamen Flottenkunden eine Systemintegration Digitaler Dienstleistungen an. Damit wollen die beiden Technologiekonzerne Synergien beim Reifen- und Flottenmanagement schaffen.

Der Reifenhersteller Goodyear und der Getriebespezialist und Technologiekonzern ZF Friedrichshafen werden künftig zusammenarbeiten. Ziel der strategischen Zusammenarbeit: Die Kompetenzbündelung des Reifenmanagements von Goodyear Total Mobility und der Trailertelematik TX Trailerpuls der ZF-Konzerntochter Transics.

Nach Angaben des Reifenherstellers ergeben sich für die gemeinsamen Flottenkunden von Goodyear und ZF Friedrichshafen folgende Vorteile: Flexibilität bei der Wahl der Service-Pakete - markenübergreifende Integration von Hard- und Software und damit Zugriff auf Daten des Reifen-, Fahrzeug- und Ladungsmanagements – Planungssicherheit für die Flotte durch proaktive Wartung – Servicesicherheit durch den Kundensupport und die Netzwerke von ZF und Goodyear.

Goodyear und ZF Friedrichshafen: Synergien für gemeinsame Kunden

Grégory Boucharlat, Vice President, Commercial Europe bei Goodyear: „Flottenbetreiber bleiben damit flexibel und können fundierte Entscheidungen treffen, damit sie Fahrzeugausfälle vermeiden, eine ökonomischere Fahrweise fördern und die Lebensdauer von Reifen und Vermögensgegenständen verlängern, Emissionen reduzieren und das Serviceniveau erhöhen. Das alles basiert auf einem integrierten Reifen- und Flottendatensatz, der direkt verwertbare Erkenntnisse liefert.“

„Die Zusammenarbeit von ZF mit Goodyear bündelt das Know-how und die umfangreiche Kompetenz zweier Branchenführer, die die Überzeugung teilen, europäischen Flottenbetreibern und Trailer-Herstellern die Vorteile einer Flottenmanagementlösung aus einer Hand zu bieten“, ergänzt Peter Bal, Business Leader Digital Customer Services, EMEA der ZF-Division Commercial Vehicle Control Systems. „Durch unsere integrierte Lösung mit gleichzeitig reduzierter Hardwareinvestition profitieren unsere Kunden mehrfach. Ihre Prozesse werden einfacher und effizienter; Daten und Ladung sind gleichermaßen besser geschützt.“

Sicherheit und Einsparpotentiale

Die Kooperation zwischen Goodyear und ZF werde auf den gemeinsamen Fähigkeiten in der datengesteuerten Überwachung- und prädiktiven Analyse aufbauen, um Trailer-Herstellern und Betreibern von Nutzfahrzeugflotten in der EU eine reibungslose Umstellung auf zukünftige Vorschriften zu ermöglichen. Dazu gehört laut Goodyear die GSR5 TPMS (Global Safety Regulation) der EU, nach der, alle neuen Fahrzeugtypen von Lkw, Bussen und Anhängern sukzessive ab Juli 2022 mit Reifendruckkontrollsystemen (RDKS) ausgestattet werden müssen. Auch weitere sicherheitsrelevante Features werden dabei berücksichtigt.

Intelligente Monitoring-Lösungen und rollwiderstandsoptimierte Reifen sorgt nach Angaben von Goodyear aber auch für eine „grünere Mobilität“. Sie haben einen positiven Einfluss auf die CO2-Emissionen der Fahrzeuge. So kann eine Flotte von 100 Lkw ihre Emissionen um 4 Prozent und die Gesamtbetriebskosten um 40.000 Euro pro Jahr durch die Nutzung von Reifen mit geringerem Rollwiderstand senken.

Transics: Ein Telematikanbieter positioniert sich Nutzfahrzeugmarkt

Seit der Unternehmensgründung 1991 hat die Historie von Transics in den vergangen sechs Jahren stark an Fahrt aufgenommen. 2014 wurde das Unternehmen vom Bremsenspezialisten Wabco übernommen. 2019 erweiterte Wabco/Transics die Funktionen der hauseigenen Trailertelematic Trailerpulse um die Bedürfnisse der Logistikplattform Rio. Das Ergebnis ist die gemeinsame Flottenmanagementlösung Rio 4-Tx-Trailerpulse, mit der Wabco/Transic sich im Umfeld der Traton Gruppe positionieren konnte.

2020 wurde Wabco nach langem Ringen Konzerntochter des am Bodensee ansässigen Getriebespezialisten ZF Friedrichshafen. Damit wurde auch Transic Teil des ZF-Konzerns.

Anfang 2021 gab der polnische Trailerhersteller Wielton bekannt die Transic/Wabco/ZF-Telematik in seinen Aufliegern zu verbauen. „Wir sind stolz, Wielton als Kunden willkommen zu heißen“, erklärte Peter Bal, Business Leader Digital Customer Services EMEA in der ZF Division Commercial Vehicle Control Systems. „Unsere TXTRAILERPULSE-Lösung bietet Wielton und seinen Kunden die Möglichkeit, umfangreich von Cloud gestützten Digital-Services zu profitieren. Kombiniert mit unserem dichten Servicenetz sowie bewährter Produktqualität und Erfahrung setzen wir uns dafür ein, Wielton auf seinem Weg zur Digitalisierung zu unterstützen.“ Wielton selbst will nach eigenem Bekunden in den kommenden Jahren noch stärker auf dem europäischen und auf deutschen Trailermarkt positionieren.

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