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Krone fusioniert mit Brüggen

Logische Konsequenz

Krone, Brüggen, Fusion, Interview, Bernard Krone, Bernhard Brüggen, Gero Schulze-Isfort Foto: Krone 10 Bilder

Der Trailerhersteller Krone und der Aufbauhersteller Brüggen gehen seit Ende 2015 auch unternehmerisch gemeinsame Wege. Die Führungsebene der neuen Krone S.E. Bernard Krone, Bernhard Brüggen und Gero Schulze Isfort stand trans aktuell Rede und Antwort. 

23.02.2016 Knut Zimmer
Die enge Zusammenarbeit zwischen Krone und Brüggen wurde vor 30 Jahren per Handschlag besiegelt. Stimmt es, dass man bis heute auf das Wort setzt, das man sich damals gegeben hat? 

Bernhard Brüggen: Ja, das ist korrekt. 1984 bot mir Dr. Bernard Krone eine Zusammenarbeit an und sagte damals "Wenn ich Dir mein Wort darauf gebe – dann kannst Du Dich darauf verlassen." So begann die Zusammenarbeit zwischen Krone und Brüggen, die sich im Laufe der Jahrzehnte von einer Geschäftspartnerschaft zu einer engen Freundschaft zwischen den Familien Krone und Brüggen entwickelte. 

Und wie verhält es sich heute mit der Verschmelzung der beiden Unternehmen?

Brüggen: Das ist im Grunde nur eine logische Konsequenz, die nahe lag, als klar wurde, dass es in meiner Familie keinen Nachfolger gibt.  

Bernard Krone: Ich würde die Zusammenarbeit der vergangenen Jahrzehnte als eine stetig wachsende Kompetenzpartnerschaft zwischen Kunde und Lieferant beschreiben. Schon 2012 folgte der gemeinsame Entschluss, in Zukunft noch enger zusammen zu arbeiten, vor allem mit Blick auf die gemeinsamen Koffer- und Kühlerwerke in Herzlake und Lübtheen, die heute unsere Kernkompetenz-Zentren in diesem Transportsegment sind. Unter dem Arbeitstitel "Progress 2020" haben wir damals das Zusammenwachsen unserer Häuser beschlossen; so arbeiten wir bereits seit fast fünf Jahren, als ob wir ein Unternehmen wären. Bernd Brüggen und Jens Ficker sind bereits seit fünf Jahren voll akzeptierte Mitglieder der Geschäftsführerrunde – ein Beispiel dafür, dass alle Mitglieder der ersten und zweiten Management-Ebene bereits seit geraumer Zeit eng zusammenarbeiten. Die logische Konsequenz dieser gewachsenen Kooperation ist für mich deshalb, dass wir nun auch rechtlich, gesellschaftlich und auch organisatorisch zusammenwachsen. Das bedeutet, dass wir uns noch enger verknüpfen, Produktarchitektur und Systemwelten zusammenschließen, unsere Einkaufskraft bündeln und noch mehr Synergien erzeugen. Der Vertrieb der Brüggen-Produkte lief schon immer unter dem Namen Krone, so dass die beiden Unternehmen von außen wahrscheinlich schon immer als ein Unternehmen wahrgenommen wurden. 

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