Ford und VW ziehen an einem Strang

Strategische Kooperation geplant

Gruppenfotos Foto: Thomas Küppers

Die beiden Autokonzerne Ford und VW wollen in Zukunft im Nutzfahrzeugbereich zusammenarbeiten. DAs bekräftigten sie im Vorfeld der IAA Nutzfahrzeuge 2018.

Dazu haben die Partner eine Absichtserklärung unterzeichnet. Ziel sei, die Wettbewerbsfähigkeit beider Unternehmen zu stärken. Allerdings, so stellt Ford klar, seien keine Anteilsbeteiligungen oder Überkreuzbeteiligungen geplant. "Ford ist bestrebt, seine unternehmerische Fitness zu verbessern und flexible Geschäftsmodelle zu seinem Vorteil zu nutzen", sagt Jim Farley, Präsident Global Markets von Ford. Dies beinhalte auch die Zusammenarbeit mit Partnern. "Die geplante Kooperation mit Volkswagen ist ein weiteres Beispiel dafür, wie wir als Unternehmen stärker werden können, indem wir ein weltweit erfolgreiches Produktportfolio schaffen und unsere Fähigkeiten erweitern."

Auch Volkswagen blickt erwartungsvoll auf die geplante Zusammenarbeit. "Die Markt- und Kundenanforderungen verändern sich mit einer rasanten Geschwindigkeit", sagt Dr. Thomas Sedran, Leiter Volkswagen Konzernstrategie. "Beide Unternehmen besitzen bereits starke und sich ergänzende Kompetenzen in verschiedenen Nutzfahrzeugsegmenten." Um sich den Herausforderungen der sich wandelnden Märkte zu stellen, sei man unausweichlich auf mehr Flexibilität und Kooperationen angewiesen. "Das ist ein Kernelement unserer Konzernstrategie 2025." Über Einzelheiten der Kooperationen wollen sich beide Partner laut Ford erst mit Fortschreiten der gemeinsamen Gespräche äußern. Im Vorfeld der IAA verkündete Gunnar Herrmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH, dass die Kooperationen weitreichend sein könnten. Dazu würden aktuell große Teams auf beiden Seiten die Möglichkeiten erörtern. Und weiter: "Die Kooperation könnte von Antriebskomponenten bis hin zu Fahrzeugmodellen reichen".

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