Ford F-Max 2021

Blackline-Edition mit neuem Look

Ford F-Max 2021 Foto: Ford Otosan 5 Bilder

Mit effizienterer Technik, luxuriöserer Ausstattung und einer breiteren Variantenvielfalt will der schwere F-Max aus dem Hause Ford Otosan weiter Boden gut machen. Der erste Eindruck stimmt.

Ganz langsam, aber doch mit Nachdruck wandelt Ford Otosan auf dem Weg, sich als Nummer acht unter den Lkw-Herstellern in Europa zu etablieren. Das Zugpferd der Türken: der modern gestaltete F-Max. Ende 2019 konnte dieser sich im lastauto omnibus-Test schon beweisen. Unter dem Strich standen ein akzeptabler Verbrauch von 37,0 Litern pro 100 Kilometer auf der Testrunde – und ein erstaunlich guter Eindruck in Sachen Fahrverhalten und Fahrerhaus.

Schon damals angekündigt und jetzt endlich Realität: Die neue L-Variante mit einem um 150 Millimeter auf 3,75 Meter verlängerten Radstand. Mit ihr kann auch der Dieseltank um 300 Liter auf insgesamt 1.350 Liter vergrößert werden und so die Reichweite wachsen – im besten Fall verspricht der Hersteller für den F-Max L 5.000 Kilometer ohne Tankstopp.

Eco+ Mode mit niedrigerem Verbrauch

Anteil an der höheren Reichweite hat allerdings auch der neue Eco+ Mode, der nun in allen F-Max Standard ist. Mit dieser Einstellung rollt der Ford dank seines ebenfalls neuen GPS-Tempomaten so effizient wie nie über die Autobahn. Die Leistung des eigentlich 500 PS starken Ecotorq-Sechszylinders aus eigener Entwicklung wird dazu auf 450 PS beschränkt, die Kickdown-Funktion deaktiviert und die Höchstgeschwindigkeit auf 85 km/h begrenzt. Außerdem mit von der Partie: eine EcoRoll-Funktion und eine automatische Motorabschaltung nach fünf Minuten im Leerlauf. Um bis zu fünf Prozent soll der Verbrauch in Eco+ in der Folge sinken.

Tut er das nicht, kann der Flottenmanager ab sofort über die My Ford Trucks App und das Online-Portal ConnecTruckGlobal.com nach den Ursachen schauen. Über die neue Software lässt sich der Lkw orten, dazu können Daten zum Fahrzeug und zur Navigation abgerufen werden.

Blackline-Edition mit schickem Interieur

Auch den Fahrer nimmt Ford Otosan in den Fokus: So wartet die auf 250 Einheiten limitierte Blackline-Edition des F-Max beispielsweise mit einer silbernen Lackierung im Farbton "moondust" auf, garniert mit schwarzen Elementen und dünnen blauen Streifen. Felgen und Außenspiegel der Sonderedition glänzen in Schwarz, auch die LED-Scheinwerfer sind dunkel hinterlegt.

Lederlenkrad und Fahrersitz greifen in ihrer schwarzen Ausführung inklusive blauer Elemente die äußerliche Designsprache im Innenraum wieder auf, auch Schrankkonsole und Bett sind entsprechend ausstaffiert.

ZF-Getriebe und lenkbare Achse für leichtere Lkw

Weniger interessant für den europäischen Fernverkehr, dafür aber umso spannender für Baustellen-Einsätze und Verteiler-Routen: das neue, automatisierte ZF EcoTronic Neungang-Getriebe für Ford-Lkw mit bis zu 330 PS. Mit ihm an Bord soll der für diese Bereiche immer noch angebotene Cargo effizienter fahren und damit die Total Costs of Ownership (TCO) reduzieren. Außerdem soll der Fahrer mit dem automatisierten Getriebe entlastet werden und Blaulichtfahrzeuge schneller an ihrem Ziel ankommen.

Für 6x2-Lkw nimmt Ford Otosan zudem eine neue, lenkbare Hinterachse ins Programm. Diese verkleinert den Wendekreis um neun Prozent und stellt das Fahrzeug so in beengten Situationen in der Stadt besser auf.

Markteintritt in Deutschland für 2021 geplant

In Deutschland dürften Ford Otosan Lkw für die kleinere Tour trotz dieser neuen Features aber weiterhin kaum anzutreffen sein – und selbst für den großen F-Max gilt: Über Flotten aus Bulgarien, Rumänien, Spanien, Portugal und Italien hat er auf der Autobahn zwar immer weniger Seltenheitswert, ein echter Markteintritt hierzulande steht aber noch aus. Immerhin: Vor der Corona-Krise zumindest hatten die Ford-Mannen 2021 angepeilt. Und neben der Kooperation mit TIP für den Vertrieb und Service der Lkw in Westeuropa steht auch schon eine Zusammenarbeit mit AVL, die die Zukunft im Fokus hat.

Gemeinsam wollen die Partner einen "Autonomous Highway Pilot" entwickeln, der in gängigen Verkehrsszenarien eine automatisierte Fahrt ermöglichen soll. Mit Lidar-, Radar- und Kamerasensorsystemen und Verarbeitungsplattformen ausgestattete F-Max sind zur Erprobung der Technologie laut der Angaben der Partner bereits in der Türkei und in Deutschland auf Achse. Spannende Aussichten also für Ford Otosan in Europa.

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