Trailer-Fertigung Von Materialien, Kosten und Preise

Fliegl Lackiererei Foto: Fliegl

Produktion: Auflieger- oder Anhängerchassis müssen möglichst leicht, robust, langlebig und günstig sein. Ein Zielkonflikt, der schwer zu lösen ist, wie ein Blick auf verschiedene Produktionsmerkmale zeigt.

Je nach Einsatzzweck und Belastung bleibt ein Anhänger oder Auflieger mehr als zehn Jahre im Fuhrpark. Wenn sich größere Reparaturen nicht mehr lohnen, muss ein Neufahrzeug her – und die Variantenvielfalt ist groß. Mit steigenden Kraftstoff- und Mautkosten wird bei allen Fahrzeugen das Thema Leichtbau immer wichtiger. Doch ein guter Kompromiss zwischen Gewicht, Haltbarkeit und Kosten ist schwer zu finden, denn einige Punkte beeinflussen sich gegenseitig. Ein Rahmen besteht aus vielen Biegeteilen – leichte, hochfeste Stähle erfordern jedoch größere Biegeradien, was Einschränkungen beim Teiledesign mit sich bringt. Sie hätten zudem den Nachteil, dass sie kaum elastisch sind und bei Schwingungen, wie sie im Fahrbetrieb unter Last natürlich vorkommen, brechen könnten. Extremer Leichtbau bringt nichts, wenn der Trailer an Stabilität und Haltbarkeit einbüßt.

"Wir verwenden für die Standardrahmen einen unlegierten Baustahl, wie er im Fahrzeugbau häufig verwendet wird. Der Werkstoff mit der Bezeichnung S355 ist ohne besondere Vorbehandlung leicht schweißbar mit einer guten Nahtbindung", erklärt Norbert Eick, Konstrukteur beim Fahrzeugbauer Fliegl in Triptis. Stahl hat im Trailerbau gegenüber Aluminium einige Vorteile: Er ist vergleichsweise günstig, und Stahlrahmen sind leicht zu reparieren beziehungsweise zu schweißen, auch im Ausland. Alurahmen lassen sich schwerer richten und schweißen. Zudem müssen bei Aluminium die Materialstärken größer sein, um die gleiche Stabilität eines Stahlrahmens zu erreichen.

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