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Fahrer unter 25

Sven Kopriva steht auf seinen Actros

Fahrer U25, Mike Raßbach Foto: Alev Atas

Jeden Monat stellt das Fahrermagazin FERNFAHRER junge Fahrer unter 25 vor.

23.10.2014 Alev Atas
Was ist Deine Lieblingstour?

So etwas wie eine Lieblingstour habe ich eigentlich nicht. Ich will sowieso einfach nur fahren, auf dem Bock sitzen und das Ganze genießen.

Auch im Ausland war ich einige Male schon unterwegs. So etwas macht man halt gern, vor allem wenn man ­andere Menschen und Kulturen kennenlernen darf. Gerade bei unseren Auslandstouren trifft man verschiedenste Kollegen aus aller Welt.

Wo ist Dein Einsatzgebiet?

Diese Woche fahre ich noch im nationalen Verkehr quer durch Deutschland für verschiedene Kunden. Gerade habe ich Getränke drauf, aber es wechselt sich immer ab. Feste Touren habe ich nicht. Wenn ich bei einem Kunden abgeladen habe, melde ich mich einfach, um den nächsten Auftrag zu erhalten. Später kann ich hoffentlich im internationalen  Fernverkehr fahren. Ich möchte unbedingt in andere Länder.

Warum bist Du Fahrer geworden?

Dank meines Vaters wollte ich schon als kleiner Zwerg auf dem Bock sitzen. Er fährt nebenberuflich Lkw und ich bin früher als Kind immer mit ihm mitgefahren. Irgendwann einmal wollte ich auch mal ans Steuer. Ich bin also quasi in den Beruf des Lastwagenfahrers hineingewachsen.

Was war das größte Missgeschick, das Dir passiert ist?

Da gibt es viele, aber einmal war ich nachts in München am berühmten Mittleren Ring. Es war also dunkel. Ich hatte bei Paulaner geladen, bin dann auf die rechte Spur. Leider habe ich das Auto nicht gesehen und touchierte es. Mit dem rechten Reifen habe ich es komplett gestreift, aber so schlimm ist es nicht ausgegangen, da ich ja versichert bin.

An meinem Job nervt mich, dass ...

... es einen massiven Mangel an Parkplätzen gibt. Auch die Lenk- und Ruhezeiten sind etwas blöde gelegt. Ein wenig finde ich es auch nervig, wie Autofahrer uns gegenüber im Verkehr handeln. Aber wenn ich einen Parkplatz habe, stört mich nichts mehr, dann schlafe ich wie ein Stein.

Was ist das Schöne an Deinem Job?

Das Fahren im Sommer. Schön ist es auch, andere Kollegen kennenzulernen und abends zusammensitzen. Du kommst viel rum, siehst sehr viele Städte und schläfst immer woanders. Ich bin mal in Hamburg oder Berlin herumgelaufen. Man hat als Fahrer die Möglichkeit, die Welt zu besichtigen.

Hast Du Zeit für Deinen Freundeskreis?

Meine Freundin fährt immer mit, wenn sie Ferien hat. Sie kommt ganz gut mit meiner Arbeit klar, ansonsten arrangiert sie sich. Generell sagen meine ­Freunde, dieser Job wäre nichts für sie, aber mit mir mitgefahren sind sie auch schon das eine oder andere Mal.

Was hast Du in Zukunft vor?

Ich habe noch zwei Wochen Schule und dann meine Abschlussprüfung. In Zukunft will ich weiter bei der Spedition Benzinger im internationalen Fernverkehr fahren, weil die Firma gut ist. Am besten wieder so einen Lkw, wie ich ihn gerade fahre, einen ­Mercedes Actros mit vielen Extras.

Fahrerkarte Sven Kopriva

Name: Sven Kopriva
Alter: 21
Wohnort: Pfinztal-Kleinsteinbach
Familienstand: ledig
Arbeitgeber: Spedition Benzinger
Ausbildung zum Berufskraftfahrer: von 2011
Kilometerleistung: 100.000 km/Jahr

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