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Entlastung der Inntalautobahn in Tirol

Deutschland beteiligt sich an Rola-Betrieb

Foto: Thomas Küppers

Finanzspritze für die Rola: Deutschland macht Mittel für den Betrieb einer Rollenden Landstraße in Österreich locker.

25.05.2018 Regina Weinrich

Deutschland will sich am Betrieb einer Rollenden Landstraße in Österreich beteiligen, um die Brenner-Passage von Lkw zu entlasten und die Tiroler Blockabfertigungen zu stoppen. "Am 12. Juni haben wir einen weiteren Termin um einer Lösung näher zu kommen, dabei werden wir beim Betrieb der Rollenden Landstraße auch selber Geld in die Hand nehmen", sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) gegenüber trans aktuell am Rande des Internationalen Transport Forums (ITF) in Leipzig. Entsprechende Subventionen seien jetzt im Haushalt eingeplant. Anfang Juni soll unter der Vermittlung des EU-Koordinators Pat Cox in Bozen der nächste Brenner-Gipfel stattfinden.

Scheuer: Ärger über das Verhalten der Tiroler Landesregierung

"Wir wollen natürlich den Anliegen der Anrainer entgegenkommen, können aber nicht das europafeindliche Verhalten in Tirol akzeptieren, das dazu führt, dass wir 25 oder 30 Kilometer Rückstau haben und keinen freien Güterverkehr, weil einfach mal dicht gemacht wird", unterstrich der Minister. Es habe in der vergangenen Woche hitzige Diskussionen mit den Haushältern in gegeben, weil im Ausland der Betrieb einer Rola unterstützt werden solle. "Aber das ist in unserem gemeinsamen Interesse", sagte Scheuer. Man wolle Tirol entgegenkommen, "trotzdem ärgern wir uns natürlich über das Verhalten." In den Arbeitsgruppen zum Schwerverkehr am Brenner seien insgesamt Fortschritte erzielt worden.

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