Elektro-Rettungsfahrzeuge

EFA-S und CS schließen Vertrag

Foto: EFA-S

Die Elektro-Fahrzeuge Stuttgart GmbH (EFA-S) nimmt die Elektromobilität bei Feuerwehren und Rettungsdiensten in den Fokus – zu diesem Zwecke kooperiert das Unternehmen künftig mit dem Spezialfahrzeugbauer CS.

Die beiden baden-württembergischen Unternehmen EFA-S und CS wollen künftig gemeinsam elektrifizierte Spezialfahrzeuge mit Blaulicht entwickeln. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag haben Bastian Beutel, Geschäftsführer von Elektro-Fahrzeuge Stuttgart, und CS-Geschäftsführer Miran Percic kürzlich unterzeichnet.

Das auf die Umrüstung von Nutzfahrzeugen zu rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen spezialisierte Unternehmen EFA-S wird dabei maßgeschneiderte Antriebs- und Batteriemanagementlösungen entwickeln. CS soll die Produktion der Aufbauten und den Einbau der EFA-S-Technik sowie das After-Sales-Geschäft übernehmen.

1.150 Nm Drehmoment, 200 Kilometer Reichweite

Auf der Fachmesse für das Rettungswesen in Fulda haben EFA-S und CS bereits ihr erstes im Auftrag von WAS hergestellte Ambulanzfahrzeug vorgestellt. Aus Sicht von EFA-S-Geschäftsführer Beutel lohnt sich der Einsatz von wartungsarmen Elektroantrieben gerade bei Spezialfahrzeugen, die vergleichsweise kurze Strecken fahren und viele Jahre lang im Einsatz sind.

"Das WAS-Konzeptfahrzeug ist für eine rein elektrische Reichweite bis zu 200 Kilometer und eine Spitzengeschwindigkeit von 120 km/h ausgelegt und führt vor, wie effizient und umweltfreundlich Elektromobilität für Einsatzfahrzeuge schon heute genutzt werden kann", so Beutel. Der Prototyp kann ein zulässiges Gesamtgewicht von fünf Tonnen aufweisen, sein Elektromotor liefert 1.150 Nm Drehmoment. Die Batteriekapazität des Rettungsfahrzeuges gibt EFA-S mit 87 kWh an.

CS-Geschäftsführer Percic betont: "Im Elektroantrieb sehen wir die Zukunft, weil er nicht nur umweltfreundlich und leise ist, sondern uns auch völlig neue Möglichkeiten gibt. Und dank der Erfahrung und dem Know-how von EFA-S sind diese Lösungen für die Nutzer schon heute wirtschaftlich."

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