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LNG-Tankstelle in Gochsheim eröffnet

Pabst Transport fährt auf flüssiges Erdgas ab

Pabst Transport hat auf seinem Betriebsgelände in Gochsheim eine eigene LNG-Tankstelle eröffnet. Foto: Pabst Transport

Pabst Transport hat auf seinem Betriebsgelände in Gochsheim eine eigene LNG-Tankstelle eröffnet.

„Durch den Einsatz von gasbetriebenen Lkw versprechen wir uns eine CO2- Reduzierung von etwa 20 Prozent“, erläutert Hans Pabst, der geschäftsführende Gesellschafter von Pabst Transport. Dies sei auch der Beweggrund für einen sukzessiven Umbau des Fuhrparks auf den umweltfreundlicheren und klimaschonenderen Kraftstoff, der nahezu keinen Feinstaub produziert. „Wir wollen unseren ökologischen Fußabdruck verbessern, im Sinne unserer unternehmerischen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft“, so Pabst weiter.

Grundlage für die Entscheidung einer eigenen Gastankstelle war demnach das immer noch unzureichend ausgebaute LNG-Tankstellennetz. Durch die stationäre Anlage auf dem betriebseigenen Gelände in Gochsheim sieht sich das Unternehmen zukunftsfähig. Die Investition in nachhaltige Antriebskonzepte steht bei Pabst im Fokus. „Im Hinblick auf unser 70-jähriges Betriebsjubiläum in zwei Jahren haben wir uns den sukzessiven Ausbau grüner und nachhaltiger Projekte auf die Fahne geschrieben, sowohl im Transport- und Logistikbereich“, erklärt der Geschäftsführer.

Pabst Transport hat auf seinem Betriebsgelände in Gochsheim eine eigene LNG-Tankstelle eröffnet. Im Bild der Betankungsvorgang. Foto: Pabst Transport
Ein LNG-Lkw beim Betanken. Die Tankstelle kostete das Unternehmen über 700.000 Euro.

Zurzeit fahren knapp zehn Prozent des Fuhrparks von Pabst Transport mit alternativen Antriebstechniken, das sind etwa 40 Fahrzeuge. „Wir können uns vorstellen, dass der Anteil in zwei Jahren 25 Prozent beträgt“, so der Geschäftsführer gegenüber trans aktuell. Über die Zeit danach möchte Pabst keine Prognosen anstellen. Allerdings: „Den Kraftstoff LNG betrachten wir bei Pabst als Zwischentechnologie“, sagt Geschäftsführer Jochen Oeckler. In der Mobilität der Zukunft soll bei Pabst unter anderem Wasserstoff die gasbetriebenen Fahrzeuge ergänzen.

Maut

Die LNG-Lkw rechnen sich momentan ausschließlich wegen staatlicher Subventionen. Bekanntlich wurde die Mautbefreiung für überwiegend mit Erdgas betriebene Fahrzeuge (LNG und CNG) mit Änderung des Bundesfernstraßengesetzes vom 29. Juni 2020 bis zum 31. Dezember 2023 verlängert. Wie geht es danach weiter? Die bei der Eröffnung anwesende Bundestagsabgeordnete Dr. Anja Weisgerber erklärte gegenüber trans aktuell: „Es wird wird sicherlich noch einmal diskutiert werden müssen, wie es ab 2024 weitergeht. Das ist dann Sache der neuen Bundesregierung.“

Pabst Transport

Pabst Transport beschäftigt zurzeit gut 700 Mitarbeiter in kaufmännischen und gewerblichen Berufen. Die Zahl umfasst auch 73 Auszubildende in allen Bereichen. Insgesamt sind für das Unternehmen rund 400 Fahrzeuge im Einsatz, die alle zentral aus der Firmenzentrale in Gochsheim koordiniert werden. In der Lagerlogistik sind 30 Lageristen im Drei-Schicht Betrieb 24/7 tätig. Vor Ort ist die Logistikfläche 75.000 m² groß und umfasst über 30.000 Regalstellplätze. Marktorientierte und branchenübergreifende Logistik-Konzepte runden das Leistungsportfolio ab.

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