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DSLV bedauert Förderpolitik bei CNG/LNG

Beim Gas-Lkw die Chancen verspielt

Paneuropa Foto: Alternoil/Timo Lutz

Axel Plaß, DSLV-Präsident und Inhaber der Zippel-Group, sowie DSLV-Hauptgeschäftsführer Frank Huster sprechen im Exklusiv-Interview mit der Fachzeitschrift trans aktuell über die Potenziale von alternativen Antrieben und Verlagerungsmöglichkeiten auf die Schiene.

trans aktuell: Herr Plaß, Herr Huster, die Verunsicherung beim Gas-Lkw hat sich noch immer nicht gelegt. Sind Sie nach dem Nutzfahrzeuggipfel von Verkehrsminister Scheuer bei den Themen CNG und LNG schlauer?

Plaß: Wir haben grundsätzlich ein hohes Vertrauen in die Politik, aber das Auf und Ab beim Gas-Lkw verwundert sehr – erst wird er vom Bundestag per Gesetz von der Maut befreit, um dann gleich wieder zum Zankapfel zwischen Berlin und Brüssel zu werden. Das hat Verunsicherung in der Branche ausgelöst, und die Fahrzeugbestellungen bei den Herstellern rissen komplett ab. Investitionssicherheit sieht anders aus. Bei der Zippel-Group hatten wir auch 20 CNG-Lkw bestellt. Es war die Kombination aus Mautbefreiung und Anschaffungsprämie, die die Fahrzeuge interessant gemacht hat.

Halten Sie an der Bestellung fest?

Plaß: Da es bei der Mautbefreiung bereits keine Sicherheit über 2023 hinaus gibt, haben wir einen Teil der Bestellungen stornieren und durch modernste Euro VI-Diesel-Lkw ersetzen müssen. Es war von Anfang an ein handwerklicher Fehler, die Mautbefreiung auf ein bestimmtes Jahr zu begrenzen und nicht auf die Nutzungsdauer des Fahrzeugs. So hat der Gesetzgeber ein Bestell-Peak provoziert, während klar ist, dass 2022 niemand mehr bestellen wird. Ich glaube nicht, dass der Gasantrieb unter diesen Voraussetzungen eine Zukunft hat – und der Nutzfahrzeuggipfel hat mir die Zweifel nicht genommen.

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