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DIHK präsentiert Studie zum autonomen Fahren

Bedarf an Fahrern sinkt um bis zu 60 Prozent

Foto: Daimler

Der Grad der Automatisierung entscheidet: Die Unternehmensberatung KE-Consult hat im Auftrag des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) die Auswirkungen des autonomen Fahrens zusammengefasst.

16.07.2018 Franziska Nieß

Neben dem Grad der Automatisierung ist laut DIHK auch der Grad der Marktdurchdringung automatisierter Fahrzeuge entscheidend. Der Übergang zum fahrerlosen, vollautonomen Fahren werde sich über einen längeren Zeitraum erstrecken. Bis 2030 könnten demnach allerdings schon hochautomatisierte Systeme (Stufe 3) und Elemente des vollautomatisierten Fahrens, wie zum Beispiel fahrerloses Parken (Stufe 4), gängig sein.

Die sich daraus ergebenden Einsparungen liegen für Deutschland laut KE-Consult bei jährlich rund 8,3 Milliarden Euro. Die CO-Emissionen verringern sich demnach um 6,2 Millionen Tonnen. Langfristig könnten sogar 15 Milliarden Euro jährlich eingespart werden. Allerdings steige die Gefahr von Hackerangriffen, da autonomes Fahren zu zusätzlichen Daten- und Informationsflüssen führt.

Die wichtigsten Effekte laut KE-Consult:

  • Kraftstoffersparnisse: Schon in der ersten Phase (Platooning) könnten zehn Prozent eingespart werden. Langfristig ergebe sich eine jährliche Ersparnis von 2,1 Milliarden Euro.

  • Betriebskostenersparnisse: Beim vollautonomen Fahren verringern sich die Betriebskosten um 30 Cent je Kilometer im Straßengüterverkehr. Macht das autonome Fahren zehn Prozent der Fahrleistungen im Straßengüterverkehr aus, ergibt sich eine Ersparnis von 2,5 Milliarden Euro im Jahr. Der Bedarf von Fahrern sinke um zehn Prozent. Eine andere Untersuchung rechnet mit einem Rückgang des Bedarfs um 60 Prozent.

  • Zeitkostenersparnisse: Weil der Verkehrsfluss optimiert wird, kommt es zu weniger Staus. Das spart Zeit, was sich für den Individualverkehr in einer Ersparnis von 4,1 Milliarden Euro bemerkbar macht.

  • Mehr Sicherheit: Die Unfallzahlen sowie die Zahl der Verletzten und Getöteten könnte sich um zehn Prozent verringern. Die Ersparnis beläuft sich auf jährlich 5,7 Milliarden Euro.

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