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DIHK

Geschlossene Grenzen bedrohen Europas Wirtschaft

Deutschland Foto: Matthias Rathmann

Angesicht der Flüchtlingskrise kontrollieren Staaten in Europa ihre Grenzen schärfer. Staus und Wartezeiten kosten Geld – vor allem Transport- und Logistikunternehmen. 

29.01.2016 Susanne Spotz

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) weist in einer Meldung darauf hin, dass eine Schließung der Grenzen eine große Belastung nicht nur für die EU, sondern auch für die deutsche Wirtschaft ist. Neben Staus und Wartezeiten kommen zusätzliche Bürokratie, die Umstellung von einer Just-in-time-Lieferung auf eine deutlich teurere Lagerhaltung oder Umwege und zusätzliche Spritkosten auf Unternehmen zu. 

Die Wirtschaft der EU-Staaten habe sich seit dem Schengener Abkommen auf einen freien Personen- und Warenverkehr eingestellt. Daher plädiert der DIHK dafür, den Schengen-Raum zu erhalten, und gleichzeitig für Sicherheit in Europa zu sorgen. Ganz Europa werde unter länger andauernden Kontrollen an den Binnengrenzen leiden, so der DIHK. Für die Sicherheit in der EU sind Polizei und Strafjustiz zuständig – und das ohne Kontrollen, so sieht es der Vertrag vor. Der DIHK fordert deshalb Europa auf, in der Flüchtlingsfrage und beim Schutz der Außengrenzen eine gemeinsame Lösung finden. Die Kosten einer unkontrollierten Zuwanderung sowie wiedereingeführte Kontrollen an den Grenzen lägen allemal höher, so der DIHK.

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