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DHL Freight

Vereinfachtes Verfahren für Importe in die EU

Zoll Foto: Schliesner/Fotolia

DHL Freight will den Versand nach Europa für Versender außerhalb der EU und ihre Endkunden vereinfachen. 

Der Dienst stehe ab sofort für alle Sendungen zur Verfügung, die über die Niederlande in die EU gelangen. Vorher werden die Sendungen konsolidiert und per Luft- oder Seefracht zum DHL-Umschlagszentrum in den Niederlanden transportiert. Dazu arbeitet DHL Freight eigenen Angaben zu Folge mit Gerlach zusammen. Gerlach verfügt über ein Netzwerk von 69 Niederlassungen und 450 Mitarbeiter in elf Ländern. Einzige Voraussetzung für die Nutzung des Dienstes: Der Versender muss Gerlach bevollmächtigen, Umsatzsteuer anmelden und seine Versanddaten bereitstellen. Dann können Drittland-Verkäufer die Einfuhrdaten automatisch elektronisch an die EU-Zollbehörden übertragen.

Über eine automatisierte Inbound-Lösung können außerhalb der EU ansässige Unternehmen demnach Produkte in der EU verkaufen, ohne dort eine eigene Infrastruktur einrichten zu müssen. Für Kunden entfalle der Weg zum Zollamt. Stattdessen bekommen sie ihre Sendung laut DHL direkt an die Haustür. "Angesichts des sich ständig verändernden globalen Geschäftsumfeld erhöhen viele Länder die Auflagen für den grenzüberschreitenden Warentransport", sagt Amadou Diallo, CEO DHL Freight. "In diesem Umfeld ist die Zusammenarbeit mit einem vertrauten Partner, der sich um alle Aspekte der Zollabfertigung kümmert, für Unternehmen von entscheidender Bedeutung." Das gelte vor allem für die Erschließung von Märkten, in denen das Unternehmen noch keine eigene physische Präsenz habe. "Die neue Zollabfertigungslösung reduziert nicht nur Aufwand und Kosten für Nicht-EU-Verkäufer, die bislang eine physische Präsenz in einem EU-Land haben mussten, um im Importgeschäft tätig sein zu können, sondern nutzt auch vorteilhafte Abgaben- und Umsatzsteuerregeln und minimiert den administrative Aufwand", sagt Marc Bernitt, Global Head of Custom bei DHL Freight. "So hilft sie, die Zollabfertigung von Massengutsendungen in die EU effizienter und einfacher zu gestalten." Weiter könne der Versender seinem Kunden eine transparente Kostenübersicht bereitstellen. Laut DHL haben Kunden bisher vorab kaum oder gar keinen Einblick in die Kosten.

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