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Deutsche Post

Trennung von Digital-Tochter Optivo

Foto: Deutsche Post DHL

Die Deutsche Post hat ihrer Anteile an Optivo verkauft. 

04.10.2016 Carsten Nallinger

Erst 2013 hatte der Bonner Konzern sein Leistungsspektrum im Online Werbemarkt um das technologische Feld E-Mail-Marketing erweitern wollen, und dazu Optivo gekauft.

Nun wurden 100 Prozent der Anteile an Episerver verkauft, ein internationaler Anbieter von cloudbasierten Lösungen für Content, E-Commerce und Marketing. Über die Details der Transaktion haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Deutsche Post wolle die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Optivo aber auch in Zukunft fortsetzen, heißt es.

Damit hat die Deutsche Post ihren Ausflug in die Welt der digitalen Dienstleistungen vorerst beendet: Der Technologie-Anbieter Adcloud, der seit Mitte 2011 ein Unternehmen der Deutschen Post war, wurde abgewickelt. 2015 übernahm Zalando von der Post die Trageting-Plattform Nugg.Ad, die der gelbe Riese 2010 erworben hatte. Erst vor ein paar Monaten wurde IntelliAd, ein Anbieter für Suchmaschinen-Marketing und Multichannel-Tracking,  an die Investmentfirma Adtech Platform Partners verkauft.

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