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Deutsche Post DHL Group

Ebit wächst um 40 Prozent

DHL Freight Foto: DHL Freigt

Der Logistikkonzern Deutsche Post DHL Group hat im zweiten Quartal dieses Jahres ein Konzern-Ebit von 752 Millionen Euro erzielt. 

Dies entspreche einem Zuwachs von 40 Prozent. Bezogen auf die ersten sechs Monaten 2016 konnte DHL beim Ebit (Gewinn vor Zinsen und Steuern) immerhin noch Zuwächse um 29,3 Prozent verbuchen (1.625 Millionen Euro), "Der erfolgreiche Geschäftsverlauf und der starke Anstieg des operativen Ergebnisses im zweiten Quartals zeigen, dass wir im Übergangsjahr 2015 die notwendigen Entscheidungen getroffen und die richtigen Investitionen getätigt haben, um in diesem und in den kommenden Jahren unserer Profitabilität wieder deutlich zu steigern", sagt Frank Appel, Vorstandsvorsitzender von Deutsche Post DHL Group. "Nach dem stärksten zweiten Quartal unserer Geschichte sind wir nach wie vor auf dem besten Weg, unsere Ziele zu erreichen." Dazu habe besonders der Bereich Post-eCommerce-Parcel beigetragen.

Umsatz schwächelt

Während das Ebit im ersten Halbjahr deutlich zugelegt hat, verzeichnet DHL beim Umsatz leichte Rückgänge. So nahm dieser Wert um 4,8 Prozent ab auf 28,1 Milliarden Euro. Der Konzerngewinn wiederum nahm noch stärker zu als das Ebit: plus 43,7 Prozent auf 1.180 Millionen Euro. 

Auf die einzelnen Konzernbereiche heruntergebrochen verzeichneten lediglich die Bereiche Post-eCommerce-Parcel und Express Zuwächse (plus 5,0 – 8,2 Milliarden Euro und plus 1,2 Prozent – 6,8 Milliarden Euro). Global Forwarding Freight und Supply Chain, die ähnliche Anteile am Gesamtumsatz haben wie die beiden anderen Bereiche, nahmen um 10,8 bzw. 13,2 Prozent ab auf 6,8 und 6,9 Milliarden Euro.

Global Forwarding, Freight: Ebit verdoppelt

Wie auch die Ergebniszahlen auf Konzernebene nahm das Ebit in den einzelnen Bereichen entgegen der Umsatzentwicklung teilweise enorm zu. So nahm das Ebit für Post-eCommerce-Parcel um 39 Prozent zu auf 659 Millionen Euro. Die Gesamtsparte DHL wuchs um 20,1 Prozent auf 1.125 Millionen Euro. In den Unterbereichen von DHL performt Express mit einem Zuwachs von 9,7 Prozent vergleichsweise am schlechtesten (777 Millionen Euro). Der Bereich Suplly Chain wuchs um 33,1 Prozent (229 Millionen Euro), Global Forwarding, Freight konnte das Ebit sogar mehr als verdoppeln (120 statt 57 Millionen Euro). 

Im Gesamtjahr 2016 geht DHL eigenen Angaben zu Folge davon aus, dass die in allen vier Unternehmensbereichen umgesetzten strategischen Initiativen trotz eines weiterhin nur moderaten Weltwirtschaftswachstums zu einem signifikanten Anstieg des Ebit führen. So gehe man unverändert von einer Verbesserung des Werts auf 3,4 bis 3,7 Milliarden Euro aus. 

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