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Gewinn bricht deutlich ein

Coronakrise belastet Kühne + Nagel

Foto: Kühne + Nagel

Corona lässt grüßen: Logistikkonzern Kühne + Nagel lässt im ersten Halbjahr 2020 deutlich Federn bei Rohertrag und Gewinn.

Der Logistikkonzern Kühne + Nagel mit Sitz in Schindellegi in der Schweiz blickt auf ein schwieriges erstes Halbjahr 2020 zurück. In der Coronakrise musste das Unternehmen deutlich Federn lassen – wenn auch weniger als befürchtet. So lag der Nettoumsatz in den ersten sechs Monaten bei 9,8 Milliarden Schweizer Franken (etwa 9,13 Milliarden Euro) und der Ebit (Gewinn vor Zinsen und Steuern) bei rund 419 Millionen Schweizer Franken (etwa 390,22 Millionen Euro).

Zweckoptimismus bei Kühne + Nagel

Dabei hatten laut Kühne + Nagel zudem Währungsschwankungen einen deutlich negativen Effekt, sowohl auf den Nettoumsatz (minus 7,5 Prozent) als auf den Ebit (minus 18 Prozent). Der um die volatilen Frachttarife bereinigte und damit aussagekräftigere Rohertrag ging um 9,1 Prozent auf 3,7 Milliarden Schweizer Franken (etwa 3,45 Milliarden Euro) zurück. Der den Aktionären anrechenbare Reingewinn sank wiederum um 19,4 Prozent auf 308 Millionen Schweizer Franken (etwa 286,85 Millionen Euro) . Dennoch spricht das Unternehmen von einem„ansprechenden operativen Ergebnis“ angesichts der Coronakrise.

Weiterhin beträchtliche Unsicherheiten

„Die durch die Coronavirus-Pandemie ausgelöste Krise, die in den meisten Ländern zum Lockdown führte, hatte tiefgreifende Auswirkungen auf die internationale Wirtschaft. Wir erwarten auch für das zweite Halbjahr beträchtliche Unsicherheiten, auf welche Kühne+Nagel gut vorbereitet ist“, erklärt Dr. Detlef Trefzger, CEO von Kühne + Nagel International.

Landverkehr ist das Sorgenkind

Von einem „signifikanten Rückgang der Auftragslage“ spricht Kühne + Nagel beim Landverkehr. Dort liegt der Ebit in den ersten sechs Monaten 2020 um 42,6 Prozent unter dem Vergelichszeitraum des Vorjahres. Der Nettoumsatz sank dabei um 13 Prozent. In der Kontraktlogistik brach der Ebit um 21,1 Prozent ein, der Nettoumsatz ging um 11,3 Prozent zurück. Während bei der Seefracht der Nettoumsatz lediglich um 9,4 Prozent zurückging, brach der Ebit um 28,9 Prozent ein. Deutlich positiver entwickelte sich hingegen die Luftfracht. Dort legte der Nettoumsatz um 4,2 Prozent zu, der Ebit liegt wiederum um vier Prozent über dem Vergleichszeitraum. Auf einen Ausblick der Geschäftsentwicklung der einzelnen Geschäftsbereiche verzichtet Kühne + Nagel angesichts der Unsicherheiten durch die Coronakrise.

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