Delphi

Neues Common-Rail-System

Delphi, Common-Rail-System Foto: Delphi

Höhere Drücke bei reduziertem Verbrennungsgeräusch verspricht sich der Zulieferer Delphi von einem neuen Common-Rail-System für leichte bis mittlere Nutzfahrzeuge.

Noch im Lauf dieses Jahres soll die Technik in einem neuen Motor eines Fahrzeugherstellers erstmals zum Einsatz kommen. Das System, bestehend aus Magnetventil-Injektoren, Hochdruckpumpe, elektronischem Steuergerät und Leitung soll modular aufgebaut sein. Das heißt, dass sich auch nur einzelne Komponenten mit überschaubarem konstruktiven Aufwand an bereits bestehende Motoren anpassen lassen.

Keine Anpassungen notwendig

Grundsätzlich ist es laut dem Zulieferer nicht notwendig, dass die Motorenhersteller ihre Aggregate für den Einsatz des Einspritzsystems verändern. Von dem neuen System erwartet Delphi eine präzisere Steuerung der Einspritzung bei einer optimierten und weicheren Verbrennung. Die Injektoren sollen bis zu neun Einspritzungen pro Zyklus ermöglichen. Die Einspritzdrücke reichen laut Delpi bis zu 2.500 bar.

Reduzierte Leckölmenge

Die Einspritzdüsen arbeiten mit sogenannten Schieberventil-Adaptern, die der bei hohen Drücken entstehenden Spaltbildung zwischen Düsennadel und Düsenkörper entgegen wirken. Auf diese Weise soll sich das sogenannte Nachtropfen, die Leckölmenge der Einspritzdüse, fast bis zur Nachweisgrenze vermindern. Zu den weiteren Vorteilen des neuen Common-Rail-Systems zählt Delpi ein reduziertes Gewicht sowie effektivere hydraulische, mechanische und elektrische Funktionen.

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